Nordostsyrien

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Kobanê: Beeindruckende Bilanz der ICOR-Geburtsklinik

Für die Initiative „Medizin für Rojava“ schreibt Dr. Willi Mast über die ICOR¹-Geburtsklinik in Kobanê:

Von Initiative „Medizin für Rojava“
Kobanê: Beeindruckende Bilanz der ICOR-Geburtsklinik
Bild aus der ICOR-Geburtsklinik aus dem Jahr 2018 (foto: Initiative "Medizin für Rojava")

Uns wurde vor kurzem von der Klinikleitung eine Bilanz der bisherigen Arbeit übermittelt. Dank der hervorragenden Arbeit der Ärzte und Mitarbeiter der Klinik wurden in der Zeit von September 2016 bis Mai 2019:

 

  • 32.619 Patientinnen behandelt.
  •  9.897 Babys wurden entbunden, zusätzlich 3.924 mit Kaiserschnitt, insgesamt also 13.821
  • 1245 Babys wurden im Inkubator versorgt
  • 7157 Laboruntersuchungen wurden durchgeführt
  • Die Müttersterblichkeit lag bei Null (!), die Säuglingssterblichkeit bei nur sieben Babys.
  • Allerdings hatte der Krieg Auswirkungen: Die Zahl der Fehlgeburten und der Totgeburten schnellte vor allem in den letzten Monaten hoch – eine Folge des Terrors und des Kriegs

Die Versorgung der Mütter und Babys der Region wird bis heute kostenlos durchgeführt und wird trotz der Kriegssituation weitergeführt.

 

Dieses Zentrum – das kurz nach der Befreiung vom faschistischen IS im Jahr 2015 von Internationalen Brigaden der ICOR und einheimischen Bauarbeitern errichtet, und zuletzt auch ökologisch mit eigener Solar-Stromversorgung ausgerüstet wurde – wird von der Bevölkerung zu Recht als ein Symbol der internationalen Solidarität betrachtet ...

 

Mehr dazu in der nächsten Ausgabe des Rote Fahne Magazins mit einem Interview u.a. mit Dr. Willi Mast.

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Stichwort: „Medizin für Rojava“

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