Bergbau

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Kalter Abend und heiße Diskussionen an der Mahnwache der Bergleute

Von einem Solidaritätsbesuch bei der Mahnwache der Kumpel vor Schacht Haniel in Bottrop, die bis zum gestrigen Montag bestand, berichtet die Bergarbeiterinitiative Kumpel für AUF:

Von Kumpel für AUF
Kalter Abend und heiße Diskussionen an der Mahnwache der Bergleute
Besuch bei der Mahnwache vor Schacht Haniel. Rechts: Gabi Fechtner, Parteivorsitzende der MLPD (foto: privat)

Der Solidaritätsbesuch der MLPD und der Bergarbeiterbewwegung Kumpel für AUF aus Gelsenkirchen wurde von den Kumpel freudig begrüßt: „Nehmt Euch Kaffee, Tee oder was zu essen. Wir haben alles hier!“

 

Seit 23. Januar um 18 Uhr fand die Mahnwache der nicht anpassungsberechtigten Bergleute statt, die von der RAG zum 31. Dezember 2019 gekündigt worden waren - trotz des Versprechens: "Keiner fällt ins Bergfreie". 

 

Sofort waren wir in der Diskussion: „Wie geht es weiter?“ „Was hat der Kampf im letzten Jahr erreicht?“ Es gab Zustimmung: „Nur mit Zusammenhalt und Solidarität kann erfolgreich gekämpft werden.“ Versuche bürgerlicher Parteien und Medien sowie von der ultrareaktionären, faschistoiden AfD, die MLPD aus antikommunistischen Motiven auszugrenzen, wurden Stück für Stück überwunden.

 

Der bedeutende Kampf der gekündigten Bergleute bleibt ohne MLPD isoliert, weil nur die MLPD in der Lage ist, die breite Solidarität der Arbeiter anderer Betriebe und der Bevölkerung gegen die Politik der "verbrannten Erde" der RAG zu organsieren. Jeweils mehrere Exemplare des Rote Fahne Magazins, des Parteiprogramms der MLPD und der Anti-AfD-Broschüre wechselten den Besitzer. Gemeinsam sangen wir das Steigerlied und machten Fotos.