Gera

Gera

Kundgebung gegen Faschismus und Krieg

Am 25. Januar 2020 organisierte die neu gegründete Ortsgruppe der MLPD in Gera gemeinsam mit dem REBELL und irakischen Freunden eine Kundgebung gegen Faschismus und Krieg im Stadtzentrum.

Korrespondenz

Auch REBELLEN und MLPD-Genoss(inn)en aus Leipzig, Jena und Berlin beteiligten sich daran. Auch wenn die unmittelbare Gefahr eines Krieges zwischen den USA und dem Iran zunächst wieder gedämpft wurde, bleiben Naher und Mittlerer Osten ein Brennpunkt imperialistischer Rivalität. In Libyen kommt es trotz eines vereinbarten Waffenstillstands zu neuen Kämpfen. In Rojava/Nordsyrien versucht das Erdoğan-Regime, gestützt auf islamistische Banden, die Besatzungszone auszuweiten.

 

Die Idee, eine solche Kundgebung zu organisieren, ging von irakischen Jugendlichen aus. Nach dem Einleitungsbeitrag eines Vertreters der MLPD gab es mehrere lebendige Redebeiträge von REBELLEN und antifaschistischen Jugendlichen. Eine irakische Jugendliche sprach engagiert über die Volksrebellion gegen das faschistoide Regime und den Staatsterror in ihrer Heimat. Die Jugendlichen hatten auch einige Freunde mobilisiert.

 

Einige Passanten brachten ihre Sympathie mit der Kundgebung und ihren Anliegen zum Ausdruck. Es gab aber auch ablehnende Stimmen. In Gesprächen setzten sich die Aktivisten mit den Passanten über die Rechtsentwicklung, den Einfluss der AfD und der Meinung auseinander, man könne doch nichts ändern.

 

Verschiedene Beiträge zeigten den Zusammenhang zwischen Kriegsvorbereitung und der Verbreitung von nationalistischer und chauvinistischer Hetze gegen Flüchtlinge auf. Geworben wurde für den Gedanken einer internationalen Einheitsfront gegen Faschismus und Krieg. Mehrere Menschen trugen sich in die Listen des internationalistischen Bündnisses ein und wollen über weitere Aktivitäten informiert werden. Einige Exemplare des Rote Fahne Magazins wurden verkauft. Es gab auch neue Mitgliedswünsche für die MLPD.