Essen
Polizei behindert massiv antifaschistische Aufklärung
Auch am Dienstag, den 28. Januar, blieb der wöchentliche Aufmarsch der Faschisten - der sogenannten „Steeler Jungs“ - in Essen-Steele nicht ohne antifaschistischen Widerstand.
30 bis 40 Menschen beteiligten sich an der Kundgebung des Internationalistischen Bündnisses. Darunter Antifaschistinnen und Antifaschisten der MLPD, DKP, SDAJ, von Courage, ver.di, einige Arbeiter sowie Anwohnerinnen und Anwohner. Die Polizei trieb ihre Linie „Antifaschisten hinter (Absperr)Gitter, freie Bahn für die Rassisten“ in neuer Stufe auf die Spitze.
So wurde diesmal sogar – rechtlich unzulässig – das Flugblatt-Verteilen außerhalb der Sperrgitter verboten und sollte auf den von Menschen abgeriegelten winzigen Kundgebungsplatz beschränkt werden. Passanten sollte untersagt werden, sich über die Absperrgitter mit uns zu unterhalten. Und das einen Tag nach dem 75. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz! Wir protestierten dagegen am offenen Mikrofon; mehrere Anwohnerinnen und Anwohner unterstützten das. Offensichtlich sind diese Schikanen Ausdruck der Rechtsentwicklung - auch im Polizeiapparat. Wir werden dagegen vorgehen.