Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt

ver.di organisiert Solidarität mit streikenden Klinik-Beschäftigten

Der Vorsitzende der Gewerkschaft ver.di, Frank Werneke, und Sylvia Bühler, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand, wenden sich mit einer E-Mail an Kolleginnen, Kollegen, Betriebs- und Personalräte, um die Solidarität mit den seit dem 27. Januar streikenden Kolleginnen und Kollegen in Kliniken der Ameos-Unternehmsgruppe zu organisieren.

Korrespondenz

"Das, was dort passiert, darf keine Schule machen", schreiben sie.

 

"Der Arbeitgeber hat kurz vor Weihnachten 14 Kolleginnen und Kollegen fristlos gekündigt und droht mit einer Massenkündigung von 800 Beschäftigten1. Und das, weil die Beschäftigten einen Tarifvertrag fordern und ihrer Forderung durch Arbeitskampf Nachdruck verleihen. Bisher lehnt Ameos kategorisch Tarifverhandlungen ab und versucht, die Betriebsräte unter Druck zu setzen, damit diese eine Regelungsabrede über die individuellen Arbeitsbedingungen abschließen. Das haben diese zurückgewiesen. Alle halten vor Ort fest zusammen. Das ist großartig. Aber der Gegner ist ein großes Unternehmen der Gesundheitswirtschaft. Deshalb ist jetzt aktive Solidarität gefragt."

 

Den streikenden Kolleginnen und Kollegen geht es um verbesserte Arbeitsbedingungen und Lohnerhöhungen. "Es geht aber auch um die medizinische Versorgung kranker Menschen im Salzland und in der Börde, denn es wird immer schwieriger, bei solch schlechten Arbeitsbedingungen Personal zu finden", heißt es weiter in der E-Mail.

 

"... Auch Gewerkschaftsgremien können gerne schreiben. Fordert die beiden Herren auf, unverzüglich die Kündigungen zurückzunehmen und einen Tarifvertrag abzuschließen."

 

Beispiel-Brief mit Kontaktdaten

 

Rückfragen bitte an Bundesfachbereich „Gesundheit, Soziale Dienste, Wohlfahrt und Kirchen"
Gisela Neunhöffer, gisela.neunhoeffer@verdi.de, Tel. 030-69561842
Uwe Ostendorff, uwe.ostendorff@ver.di.de, Tel. 030-69561849