Leverkusen

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Erfolgreicher antifaschistischer Protest

Das Bündnis "LEV ist bunt" hatte zum Protest gegen die faschistoide Gruppierung "Aufbruch Leverkusen", die aus Pro NRW entstanden ist, aufgerufen.

Korrespondenz
Erfolgreicher antifaschistischer Protest
"LEV ist bunt" stand gegen Faschisten (rf-foto)

Die faschistoide Gruppierung "Aufbruch Leverkusen" kam mit Leuten wie Andre Poggenburg aus Sachsen-Anhalt, um gegen den bereits genehmigten Bau einer Moschee zu protestieren. Geschützt von einer Hundertschaft von Polizisten konnte die faschistoide Gruppierung mit fünf Teilnehmern ihre Kundgebung abhalten.

 

Die antifaschistische Kundgebung bestand aus zirka 60, teils internationalen, Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Natürlich nahm auch die MLPD an der antifaschistischen Kundgebung teil. Die Antifaschistinnen und Antifaschistischen dürften nicht in die Nähe dieser faschistoiden Kundgebung, so die Polizei. Dafür riefen die Antifaschistinnen und Antifaschisten, angestimmt durch uns, umso lauter "Hoch die internationale Solidarität".

 

Zu Beginn kam es zu der altbekannten Auseinandersetzung: Wir sollen keine Fahne tragen und keine Werbung für die MLPD machen. Dann holte "Die Partei" auch ihre Fahne und stellte sich damit neben die MLPD Fahne. Eine nette respektvolle Geste... Die "Caritas"-Fahne wehte auch. Wir betonten in der Diskussion, dass sich antifaschistischen Kräfte zusammenschließen und gegen die Rechtsentwicklung der Regierung und die faschistische Gefahr kämpfen müssen.

 

Wir stellten das Internationalistische Bündnis vor und sammelten Unterschriften dafür, verteilten das Flugblatt zur Entwicklung in Thüringen, boten die Anti-AfD-Broschüre an. Außerdem, konnten wir dann noch einen Beitrag am offenen Megafon halten, in dem die AfD als Wegbereiterin des Faschismus angegriffen wurde. Zum Schluss wurde das armselige Häufchen um Poggenburg mit Polizeibegleitung in "Sicherheit" gebracht...