Dortmund

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Alle gemeinsam gegen den Faschismus!

Bis zu 700 Menschen demonstrierten am Mittwoch in Dortmund vom Friedensplatz durch die Innenstadt bis zum Nordmarkt.

Korrespondenz

Sie waren gekommen, um der Opfer des faschistischen Terrors in Hanau zu gedenken. Aber auch aus Wut über die Rechtsentwicklung der Regierung und der bürgerlichen Parteien und die faschistische Gefahr. Außer einigen anarchistischen Gruppen waren als Organisationen die Linkspartei, die Linksjugend solid, der REBELL und die MLPD mit Fahnen vertreten.

 

„Alle gemeinsam gegen Faschismus!“, „Schulter an Schulter gegen Faschismus“ und „Hoch die internationale Solidarität“ wurde laut gerufen. In einigen Reden wurde allerdings der Stoß nur gegen den Rassismus gerichtet, der angeblich in der „Mehrheitsgesellschaft“ angekommen sei. Dieser überhebliche Standpunkt ignoriert vollständig den fortschrittlichen Stimmungsumschwung als Gegenpol gegen die Rechtsentwicklung. Und er lenkt von der faschistischen Tendenz ab, die von den Menschen kommt, sondern seine Wurzeln im Kapitalismus hat.

 

Dem gemeinsamen Wunsch nach dem breiten Zusammenschluss gegen die Faschisten widersprach allerdings, dass die Veranstalter die Schlusskundgebung beendeten, bevor eine Vertreterin des internationalistischen Bündnisses reden konnte.