Rostock

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Kein Pakt mit Faschisten

"Kein Pakt mit Faschisten!" Unter diesem Motto zogen vor einigen Tagen rund 160 Demonstrantinnen und Demonstranten - überwiegend junge Menschen - bei Sturm und Regen durch die Rostocker Innenstadt, um gegen die Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen zu demonstrieren.

Korrespondenz

Kurzfristig aufgerufen hatte das Bündnis „Rostock nazifrei“. Mit dabei waren Fahnen und Plakate von DGB, der Linkspartei, SPD, VVN-BdA, MLPD und des Jugendverbands REBELL. Das große REBELL-Transparent „Kein Fußbreit den Faschisten!“ war gut sichtbar.

MLPD-Flyer kam gut an

Der stellvertretende Vorsitzende des DGB Nord, Ingo Schlüter, sagte: „Der 5. Februar 2020 wird als politischer Tabubruch mit weitreichenden Folgen in die Geschichte der Bundesrepublik eingehen.“  So kam auch der Flyer der MLPD „Offene politische Krise und Neuwahlen in Thüringen - Null-Toleranz gegen jede Zusammenarbeit mit der AfD - Ausweg ist die Stärkung der sozialistischen Alternative MLPD“ gut an und wurde breit verteilt.

 

Auf der Demo gab es keinerlei antikommunistische Ausgrenzungsversuche. Alle Beteiligten traten gleichberechtigt und solidarisch auf; der Wunsch nach Zusammenarbeit und gemeinsamem Kampf gegen die Rechtsentwicklung war spürbar. Die Demonstrantinnen und Demonstranten skandierten zum Abschluss laut: „Alle gemeinsam gegen den Faschismus!"