2. Internationale Automobilarbeiterkonferenz

2. Internationale Automobilarbeiterkonferenz

Spannende Tage in Vereeniging

Die 2. Internationale Automobilarbeiterkonferenz (IAC) findet in sehr bewegten Zeiten statt. Das neuimperialistische Südafrika ist seit dem Ende der letzten Weltwirtschafts- und Finanzkrise im internationalen Konkurrenzkampf zurückgefallen.

Korrespondenz aus Südafrika
Spannende Tage in Vereeniging
Bild von der 1. Internationalen Automobilarbeiterkonferenz, die 2015 in Sindelfingen stattgefunden hat (rf-foto)

Als Reaktion auf diese Entwicklung und den fortschrittlichen Stimmungsumschwung der Massen gibt es auch in Südafrika eine Rechtsentwicklung der Regierung und der bürgerlichen Parteien. Ausdruck davon ist aktuell eine gesetzliche Einschränkung des Streikrechts.

 

Das gesellschaftliche System der kleinbürgerlichen Denkweise in Südafrika ist in der Krise. Dennoch gelingt es ausgehend von den Regierungsparteien ANC und SACP, weltanschauliche Verwirrung unter den Massen zu verbreiten. Fast überall wird von Sozialismus geredet, aber der Unterschied zwischen dem revolutionären und dem revisionistischen bzw. dem reformistischen Weg wird den Massen nicht spontan deutlich.

Südafrikas ICOR-Partei unterstützt IAC mit ganzer Kraft

Die ICOR-Partei CPSA (M-L)1 führt die Auseinandersetzung zur Gewinnung der Arbeiter und der Massen für den revolutionären Kampf um den echten Sozialismus. Sie unterstützt und fördert mit ganzer Kraft die 2. IAC in Südafrika.

 

Die Werbung und Mobilisierung für die IAC stößt unter südafrikanischen Arbeitern auf großes Interesse. Die Mehrheit der Automobilarbeiter ist in der kämpferischen Metallarbeitergewerkschaft NUMSA organisiert. Sie wurde 2014 wegen ihrer Weigerung, zur Wahl des ANC aufzurufen, aus dem Gewerkschaftsdachverband COSATU ausgeschlossen.

Neuer kämpferischer Gewerkschaftsverband

Daraufhin verließen mehrere Einzelgewerkschaften COSATU und gründeten 2017 den neuen Dachverband SAFTU (South African Federation of Trade Unions), den zweitgrößten nach COSATU. NUMSA wie auch SAFTU haben den Anspruch, für eine sozialistische Gesellschaft zu kämpfen. 

 

Die Bedeutung der Gewerkschaften als Kampforganisationen der Arbeiterklasse, die internationale Koordinierung der Kämpfe und auch die Perspektive einer von Ausbeutung und Unterdrückung befreiten Welt werden auf der 2. IAC Thema sein. Das verspricht spannende fünf Tage von heute an bis zum 23. Februar!

 

Hier gibt es alle Infos zur 2. Internationalen Automobilarbeiterkonferenz