Gelsenkirchen

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Lenin kommt und wir machen uns fit dafür

Mit der Ankündigung, dass die MLPD vor der Horster Mitte in Gelsenkirchen am 14. März eine Statue von Lenin aufstellen wird, gingen in der Lokalzeitung "WAZ" die Tassen hoch.

Korrspondenz

Vertreter von CDU und SPD fordern von der Stadtverwaltung, dass sie das verhindert und verbreiten die antikommunistische Lüge von Lenin als Massenmörder. Das sorgt für heftige Debatten im Stadtteil. Kurzerhand beschlossen wir, das Thema unserer Monatsschulung zu ändern. Wir haben gemeinsam den Film aus der Reihe „Gib Antikommunismus keine Chance!“ zu Lenin angeschaut und besprochen. Zuerst gab es eine Diskussion, ob es nicht zu viel wird, den ganze Film zu schauen ... Aber alle fanden den Film dann gut. Dazu trug auch bei, dass es richtig wie Kino war: die Gruppenleitung hatte Knabbersachen und Getränke vorbereitet. Wie das bei uns üblich ist, sagte reihum jeder etwas dazu.

 

„Lenin ist ein großes Vorbild. Wir müssen von ihm viel lernen. Er hat die Arbeiter und Bauern in Massen mobilisiert. Wenn wir nach Thüringen mobilisieren, kommen viel zu wenig mit, vor allem fehlt die Jugend... Aber es stimmt, Lenin konnte die Leute überzeugen.“ „Er war ein sehr 'important Leader' – ein sehr wichtiger, internationaler Führer für die Arbeiter auf der ganzen Welt.“ Unter dem Eindruck der Filmszene, in der gezeigt wird, wie viele einfache Arbeiter und Bauern früher bei Lenin zu Besuch waren, und - wie in Russland üblich - Geschenke mitbrachten, von denen Lenin nie eines für sich selbst gebraucht hat, meinte ein Teilnehmer: "Er hat mit seiner Familie ganz bescheiden gelebt. Von all dem, was die Leute ihm zu Essen gegeben haben, hat er nichts selbst behalten.“ ...


Wie ging es weiter? Das verrät das nächste Rote Fahne Magazin, das am 13 März erscheint. Das Magazin kann bestellt werden bei: vertrieb@neuerweg.de oder unter 0201-25915.