Stahl

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"Wie soll es weitergehen?"

"Seit der Bekanntgabe der Schließung oder des Verkaufs wird viel gerätselt auf der Arbeit", stellen Kollegen von ThyssenKrupp Duisburg-Hüttenheim in der Zeitung von Kollegen für Kollegen "Stahlkocher" fest.

Aus der Kollegenzeitung "Stahlkocher"
"Wie soll es weitergehen?"
Hauptquartier von ThyssenKrupp Steel in Duisburg-Bruckhausen (foto: Dortmund2008 (CC BY-Sa 3.0))

"Ständig neue Gerüchte, wer es kaufen soll, oder ob es besser ist, wenn man versetzt wird. Es gibt viel Hoffnung, aber auch Illusionen", berichten sie. Und weiter heißt es: "ThyssenKrupp will die Produktion nicht, das merken wir. Kaum jemand glaubt wirklich an einen Käufer für die alten Anlagen. Kollegen, die verschuldet sind oder deren Zeitvertrag nicht verlängert wird, haben Zukunftssorgen.

 

Manche arbeiten einfach, als wenn nichts wäre. Einzelne Kollegen überlegen, wie man richtig kämpft und dass wir streiken müssen. Der Betriebsrat sagt, jetzt müssen wir erst verhandeln und nicht streiken. Doch was soll dabei rauskommen? Wir sollten uns organisieren und überlegen, wie ein richtiger Kampf organisiert werden kann. Nur wer kämpft, kann gewinnen."