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Die Vernichtung keines einzigen Arbeitsplatzes darf akzeptiert werden

Folgendes Solidaritätsschreiben der MLPD Schwäbisch Gmünd ging an die Bosch-AS-Belegschaft (Auszüge):

Von MLPD Schwäbisch Gmünd

Liebe Kolleginnen und Kollegen von Bosch AS, die Bosch-AS-Geschäftsleitung kündigt eine Verdoppelung der Vernichtung von Arbeitsplätzen an. Jetzt sollen weitere 2000 Jobs vernichtet werden. Seit 2017 wurden bereits 760 Arbeitsplätze vernichtet, zuvor wurden 200 Kollegen mit Zeitverträgen nicht übernommen. Neuanläufe soll es für das Werk in Gmünd nicht mehr geben. Für die Region in Schwäbisch Gmünd ist das ein harter Schlag.

 

Wie es schon viele Kolleginnen und Kollegen und die IG Metall vermuteten, wird mit dieser Ankündigung klar, das ist das „Aus“ auf Raten für das Bosch-AS-Werk in Schwäbisch Gmünd ... Mit der Verlagerung der Produktion nach Maklar/Ungarn folgt Bosch AS der „Low-Cost-Production“-Logik: Niedrigere Löhne in Ungarn versprechen Maximalprofite für den Konzern ... Die Arbeiterklasse muss ihre eigene Rechnung aufmachen: Die Vernichtung keines einzigen Arbeitsplatzes darf akzeptiert werden. Das sind wir der Zukunft der Jugend und der Region schuldig ...

 

Es zeigt, was der „Zukunftssicherungspakt“ wert war. Ein Stillhalteabkommen der Belegschaft, während Bosch AS den Abbau in Ruhe plante. Mit den Protesten im Dezember 2019 habt ihr gezeigt, dass ihr den Kampf um jeden Arbeitsplatz aufnehmen wollt. Allein die Belegschaft ist die Kraft, die diesen Kampf konsequent führen kann ...

 

Nur als geeinte Arbeiterklasse können wir Bosch AS und den Automobilkonzernen Paroli bieten. Die MLPD wird alles in ihrer Macht stehende tun, um euch im Kampf um die Arbeitsplätze zu unterstützen.