Reutlingen und Ingolstadt

Reutlingen und Ingolstadt

Großes Interesse am Sofortprogramm der MLPD zur Corona-Pandemie

"Gestern beim Schichtwechsel bei Bosch in Reutlingen stießen wir -ausgerüstet mit Gummihandschuhen - auf sehr großes Interesse an dem Sofortprogramm der MLPD zur Corona-Pandemie", schreiben Korrespondenten aus Tübingen.

Korrespondenzen
Großes Interesse am Sofortprogramm der MLPD zur Corona-Pandemie
Mit Selbstbedienungskorb und Sofortprogramm vor Boschbetrieb in Reutlingen (rf-foto)

"Aus einem großen schmucken Obstkorb konnten sich die Kollegen selbst das Programm oder auch die neue Broschüre 'Kapitalismus ist Krise - wir sind der Fortschritt' mitnehmen. 'Wir schützen mit dem Programm der MLPD die Arbeiter und ihre Familien' als Ansprechparole kam gut an. Es war voll richtig, den Einsatz zu machen. Dazu möchten wir alle ermutigen."

 

Eine andere Korrespondentin berichtet: "Mein Copyshop in München druckte die Exemplare des Sofortprogramms der MLPD zur Corona-Pandemie, ohne etwas dafür zu verlangen - weil die Kollegen es so gut fanden. Dabei sind ihnen 80 Prozent des normalen Umsatzes weggebrochen. Keine Laufkundschaft wegen Schließung des Ladens und weil kaum jemand zur Zeit Veranstaltungsflyer oder -plakate drucken lässt.

 

Die Audi-Kolleginnen und -Kollegen in Ingolstadt rissen mir das Flugblatt förmlich aus den unbeholfenen behandschuhten Händen. Gerade eben hatte der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) weitgehende Ausgangsbeschränkungen verkündet. Und bei Audi wurde bekannt, dass ab dem 23. März Kurzarbeit ist. Die Kollegen waren aufgewühlt und beklagten, dass sie ganz miserabel informiert werden. Ich machte kein Hehl daraus, dass ich über die Kurzarbeit und die drohende Ausgangssperre auch nicht mehr wusste als sie. Dass wir von der MLPD aber entschieden dafür eintreten, dass Audi und die anderen (Automobil)konzerne die Lasten der Corona-Krise nicht auf die Arbeiterinnen und Arbeiter und ihre Familien, auf die Kolleginnen und Kollegen der Zulieferer und die breiten Massen abwälzen dürfen. Wir sprachen auch über die drohende Arbeitsplatzvernichtung bei Audi wegen der Wirtschafts- und den Strukturkrisen. Sie überlegen sich, wie sie trotz Kurzarbeit in Verbindung bleiben."