Hannover

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Stimmen von SITECH-Kollegen bei ihrer Kundgebung

Am 19. März organisierten von VW gekündigte Kolleginnen und Kollegen von SITECH mit Unterstützung der Frauengruppe von Courage und der MLPD Hannover vor dem Werkstor eine Kundgebung.¹ Ein "Rote Fahne"-Korrespondent berichtet über seine Gespräche:

Korrespondenz
Stimmen von SITECH-Kollegen bei ihrer Kundgebung
Die SITECH-Belegschaft bei ihrem Protest (rf-foto)

Ein Kollege mit Familie meinte, er habe drei Tage eine Schockstarre gehabt, erst dann hätte er mit seiner Frau gesprochen. Danach erklärte er das seinen Kindern. Sie wollten dann mit zur Kundgebung und haben Plakate gemalt. Zusammen mit einem Genossen der MLPD und dem Papa ging der achtjährige Sohn an das Mikrofon und hat „Hoch sollt ihr leben“ gesungen und erklärt: „Gemeinsam sind wir stark!“

Kollegen zogen auch persönliche Schlussfolgerungen:

„Ich verbreite Artikel über unseren Kampf auf Rote Fahne News an meine Freunde und Kollegen, auch in Wolfsburg und Braunschweig“. „Ihr könnt mich immer fragen, ich gebe Euch Auskunft und Interviews, ohne Fake-News.“ „Ich beteilige mich an Protestaktionen und Kundgebungen, wenn ihr mich fragt. Was die Arbeitsplätze angeht - mit der großen Politik habe ich Probleme.“

 

Im persönlichen Gespräch griff ich die Hetze gegen die SITECH-Kolleginnen und -Kollegen auf: „Im großen Stil machen das die Herrschenden gegen die MLPD, wenn sie Lenin als Massenmörder bezeichnen. Damit wollen sie nur den Kampf um unsere Befreiung verhindern.“ „Ihr habt Verbindungen untereinander – wir brauchen Euch in unseren Betriebsgruppen in Hannover, Braunschweig, Wolfsburg. So können wir gemeinsam den Kampf organisieren.“