Moria

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„Wenn sich eine Krankheit ausbreitet, sind wir verloren!"

Im Flüchtlingslager Moria versuchen die Bewohner, sich vor dem Coronavirus zu schützen. Mehr als 20.000 Menschen leben dort auf engstem Raum, der Zugang zu sanitären Anlagen oder überhaupt zu Wasser ist katastrophal, eine medizinische Versorgung existiert kaum, der Müll bleibt liegen.

„Wenn sich eine Krankheit ausbreitet, sind wir verloren!"

Ein Corona-Ausbruch wäre eine Katastrophe. Sie sammeln jetzt selbst den Müll im Camp, versuchen, Wasserleitungen auszubauen, denn bisher muss man an den Duschen und Waschbecken im Lager wegen des großen Andrangs warten, oft ein oder zwei Stunden, wie auch an der Essensausgabe.

 

Das fehlende Wasser ist ein Riesenproblem, besonders angesichts der Bedrohung durch Covid-19. Nicht nur die Lagerverwaltung, die griechischen Behörden und die EU, auch fast alle Hilfsorganiationen haben das Camp verlassen, jetzt funktioniert nur noch die Selbstorganisation der Flüchtlinge. Sie haben das Moria Corona Awareness Team gegründet und versuchen, mit einfachsten Mitteln aufzuklären, mit Hinweisschildern aus Pappkartons.

Flüchtlinge aus Hotspots retten

Proteste gegen unmenschliche Zustände gibt es nicht nur in Deutschland - Petition des Freundeskreises Alassa & Friends „Corona: Flüchtlinge aus Hotspots retten - Abschiebung stoppen – SOFORT!“

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Sie brauchen alles: Mülltüten, Handschuhe und Wasser. Afghanische Frauen haben mit ein paar gespendeten Nähmaschinen begonnen, Masken zu produzieren. Sie haben aber wenig Hoffnung. Sie sagen: „Was hier geschieht, ist unmenschlich. Wenn andere jetzt zuhause bleiben: Wir können das nicht. Ich lebe in einem Zelt, neben tausenden von Menschen auf engstem Raum. Wenn sich eine Krankheit ausbreitet, sind wir verloren. Es gibt hier im Lager keine Ärzte mehr. Krankenwagen kommen nicht mehr ins Camp. ... Wenn das Coronavirus Moria erreicht, wird das Lager zu einem Friedhof werden. ... Wir brauchen einen sicheren Ort, an den wir gehen können. Sonst warten wir hier auf den Tod."

 

Unbedingt die Petition des Freundeskreis Alassa "Corona: Flüchtlinge aus Hotspots retten - Abschiebung stoppen – SOFORT!" unterschreiben, dafür werben, sie verbreiten! Solidarität mit den Flüchtlingen ist ein Gebot der Stunde!