Lesbos

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Solidarität ist keine Einbahnstraße

Das unten stehende Foto stammt aus dem Flüchtlingslager Moria. Es zeigt Pakete, die zur Verteilung an die Dorfbewohner von Agiasos - dem Dorf in der Nachbarschaft des Lagers - bereitstehen.

Korrespondenz
Solidarität ist keine Einbahnstraße
Die Pakete, die die Flüchtlinge aus dem Lager für die Bewohnerinnen und Bewohner der Dörfer gepackt haben (rf-foto)

Angesichts der Not vieler Inselbewohner haben die Geflüchteten eine Kampagne initiiert, um den Ärmsten der Armen zu helfen. Aufgrund der Krise grassiert der Hunger. Am 31. März wurden zum ersten Mal Pakete mit Lebensmitteln verteilt, auf dem Bild sind unter anderem große Packungen Mehl zu sehen - ALEVRI heißt das auf griechisch.

 

Die Geflüchteten sind im Lager eingesperrt und konnten die Pakete nicht selbst übergeben. Mit viel Solidarität wurde auch das gelöst: Helfer verteilten mit Transportern die fertigen Pakete in drei Dörfern. Unterstützt wurde die Initiative auch vom Vize-Bürgermeister von Mytilini, der hilft, dass alles bei den Bedürftigsten ankommt.

 

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Hier geht es zur Petition "Hotspots sofort auflösen – Abschiebung stoppen – sofort!"