Wendungen zur Corona-Pandemie

Wendungen zur Corona-Pandemie

Trump und die Tücken der Realität

In der coronabedingten Gesundheitskrise treibt der ultrareaktionäre und faschistoide US-Präsident Donald Trump seine Kapriolen und Wendemanöver auf die Spitze. Eine dramatische Folge davon ist, dass die Zahl der Infizierten in den USA mittlerweile höher als in jedem anderen Land der Welt ist. Die US-Regierung erwartet bereits bis zu 240.000 Todesopfer.

RF-Redaktion
Trump und die Tücken der Realität
Foto: Coast Guard photo by Petty Officer 2nd Class Patrick Kelley

Hier ein paar Kostproben:

Am 21. Januar erklärte Trump: „Wir haben es vollkommen unter Kontrolle. Es geht um eine Person, die aus China gekommen ist. Wir haben es vollkommen unter Kontrolle. Alles wird gut sein.“

 

Am 2. Februar, unter dem Eindruck von acht bekannten Infektionen und einer verhängten Einreisesperre für Personen, die in China waren, ließ er die Welt wissen: „Wir haben das, was aus China kommt, so ziemlich ausgeschaltet.“

 

Am 10. Februar gab er den Hellseher, als er orakelte: „Es sieht so aus, als sei es im April vorbei. Wenn es wärmer wird, verschwindet es auf wundersame Weise.“

 

Am 25. Februar log er offensichtlich: „Wir stehen kurz davor, einen Impfstoff zu haben.“

 

Am 16. März musste er zugeben: „Wir haben ein Problem, über das vor einem Monat niemand nachgedacht hat.“

 

Trump offensichtlich am allerwenigsten, denn mittlerweile erklärte er: „Wenn es gelingt, die Todeszahl durch Eindämmungsmaßnahmen auf 100.000 zu begrenzen, dann haben wir alle zusammen einen guten Job gemacht.“

 

Angesichts solcher Meisterleistungen wächst weltweit und in den USA die Empörung über diesen unberechenbaren,  menschenverachtenden und faschistoiden imperialistischen Politiker.