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Ermordung von Halit Yozgat jährte sich zum 14. Mal

Die Ermordung von Halit Yozgat durch den faschistischen NSU hat sich gestern, 6. April, zum 14. Mal gejährt.

Korrespondenz
Ermordung von Halit Yozgat jährte sich zum 14. Mal

Wegen der coronabedingten Gesundheitskrise hatte die Stadt Kassel alle Veranstaltungen und Kundgebungen abgesagt. Eine größere Zahl Kasselerinnen und Kasseler ließen sich das Gedenken an Halit Yozgat, die faschistischen Morde und den notwendigen gemeinsamen antifaschistischen Kampf nicht nehmen.

 

In zwei Metern Abstand versammelten sich immer wieder Menschen auf dem Halit-Platz, legten Blumen, Bilder und Forderungen nieder, zum Beispiel nach der sofortigen Auflösung der griechischen Flüchtlingslager oder: „Nie wieder Faschismus!“

 

Ein besonderes Highlight waren die beiden DIN-A0 großen Plakate auf beiden Seiten der Straßenbahnhaltestelle am Halit-Platz - groß in der Mitte und weithin sichtbar, mit der Aufschrift "IMMER WIEDER DIESE EINZELTÄTER". Sie waren umgeben von einer Vielzahl von Namen der Opfer von faschistischer Gewalt.