Mecklenburg-Vorpommern

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Gericht entscheidet gegen Reiseverbot

Das Oberverwaltungsgericht Greifswald kippte in zwei Eilverfahren das von der Landesregierung verfügte Reiseverbot. Dies ist auch ein Erfolg des Protests der gebeutelten kleinen und mittleren Tourismusunternehmen. Wie das Gericht am gestrigen Abend mitteilte, wurde der umstrittene Paragraf 4a der Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie bis zu einer Entscheidung in der Hauptsache außer Vollzug gesetzt. Die Menschen können über Ostern Ausflüge an die Küste, auf die Inseln und in die Mecklenburger Seenplatte machen. Für Touristen aus anderen Bundesländern bleiben die Verbote bis mindestens 19. April bestehen.