Kurzarbeit

Kurzarbeit

Leiharbeiter mehrfach benachteiligt

Leiharbeiter haben bisher keine Möglichkeit gehabt, Kurzarbeitergeld (KUG) zu bekommen. Das hat die Bundesregierung geändert, so dass ab April auch Leiharbeitsfirmen Kurzarbeit beantragen können.

Korrespondenz

Bei Null-Kurzarbeit ruht die Arbeitnehmerüberlassung. Die Leiharbeitsfirma kann den Leiharbeiter entweder woanders beschäftigen oder sie kann Kurzarbeit anmelden. Im Falle von Kurzarbeit bekommen sie dann nur 60 bzw. 67 Prozent. Dauert die Null-Kurzarbeitsphase länger als drei Monate, verlieren die Leiharbeiter auch ihren gesetzlichen Anspruch auf „Equal Pay“, wonach die Löhne der Leiharbeiter ab neun bzw. 15 Monaten an die Entgelte der Stammarbeiter angeglichen werden müssen.

 

Das führt zu erheblichen Lohneinbußen. Der Verein „Faire Arbeit e.V.“ fordert deshalb von der Regierung, „dass Unterbrechungen in den Einsatzzeiten nicht zum Wegfall des Equal-Pay-Grundsatzes führen“ darf.

 

Die MLPD fordert die Übernahme der Leiharbeiter und bei Kurzarbeit volle Bezahlung durch die Konzerne, auch für Leiharbeiter.