Corona-Krise

Corona-Krise

Studierende verlieren oft Mini- oder Ferienjobs

Die Schließung von Restaurants, Hotels und Bars führt auch dazu, dass viele Studierende ihre Mini-Jobs verlieren, mit denen sie besonders in den Semesterferien Geld für ihr Studium verdienen müssen.

Korrespondenz aus Bochum

Rund 69 Prozent der Studierenden in Deutschland gehen neben dem Studium arbeiten, besonders die, die aus Arbeiterfamilien stammen. Sie werden in der Regel aber nicht als Vollbeschäftigte geführt.

 

Während Milliarden-Rettungsschirme für die internationalen Monopole gespannt werden, stehen diejenigen, die auf Mini-Jobs angewiesen sind, im Regen. Studierende haben in der Regel keinen Anspruch auf Hartz IV, sondern müssen sich um Bafög bemühen (was bisher nur 12 Prozent erhalten) oder ihren Eltern auf der Tasche liegen.

 

Die Universitäten reagieren auf die Corona-Pandemie insgesamt verantwortungsvoll. Sie haben den Semesterbeginn auf den 20. April verschoben und stellen nun möglichst auf Fernunterricht um, Prüfungen werden oftmals verschoben oder abgesagt.

 

Gleichzeitig haben viele Studierende aufgrund von erschwertem Zugang zu Büchern Probleme, ihre Hausarbeiten, Bachelorarbeiten etc. fertigzustellen. Fraglich ist auch, ob jeder Studierende die technischen Mittel zur Verfügung hat, um an Unterricht auf digitalem Weg teilnehmen zu können.

 

Gleichzeitig entsteht ein erhöhter Personalbedarf im gesamten Gesundheitssystem, bei den Corona-Hotlines, in Supermärkten, als Erntehelfer bei Bauern usw. Eine schnelle Hilfe zur Vermittlung und Qualifizierung für diese Bereiche wäre nötig - m Sinne von „Dem Volke dienen“. Beteiligt euch an der Nachbarschaftshilfe, die unter anderem der Jugendverband REBELL entwickelt. Für die sofortige Erhöhung und Ausweitung der Ausbildungsförderung für Schüler und Studierende!