FC Bayern München

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Auch Fußball-Profis haben aktuell Probleme

Zum Beispiel Kingsley Coman und seine Autos.

Korrespondenz

Leider sind aktuell die schweren Probleme von Fußballprofis völlig in den Hintergrund geraten. Kingsley Coman vom FC Bayern München düste kürzlich mit einem McLaren 570S Spider (570 PS) vom Trainingsgelände - und nicht mit seinem Audi-Dienstwagen. Das wäre seine Pflicht gewesen, denn Audi ist der Hauptsponsor des FC Bayern.

 

Coman gab für seine illegale Fahrt einen stichhaltigen Grund an: ein Außenspiegel seines Audi sei beschädigt. Klar - was bleibt ihm dann übrig. Auch andere Bayern-Spieler kommen gelegentlich in ihrer Garage bei den vielen Autos durcheinander: Niklas Süle fuhr kürzlich mir einem weißen Ferrari zum Dienst, Philippe Coutinho mit einem schwarzen Benz. Immerhin hat Coman jetzt versprochen, im Audi-Werk in Ingolstadt eine Autogramm-Stunde zu geben. Die Fahrt dorthin ist ja auch kein Problem, wenn er den McLaren nimmt.

Die Audi-Arbeiterinnen und -Arbeiter, die ab morgen wieder produzieren werden, wird das brennend interessieren. Ihre Sorgen sind andere. Sorge um die Ansteckungsgefahr in den Werkshallen und in den Bussen. Davon sind ja auch ihre Familien betroffen. Die drohende massive Vernichtung von Arbeitsplätzen. Was ist mit Kurzarbeit und Lohnausfall?

 

Höchste Zeit, dass wir (Corona-Schutz-bewehrt) wieder vor das Betriebstor, das Rote Fahne Magazin verkaufen und mit den Kollegen sprechen können!