Engels-Jahr

Engels-Jahr

Engels-Veranstaltung mit Gabi Fechtner findet auf jeden Fall (später) statt

"Von der Utopie zur Wissenschaft - Friedrich Engels und der Sozialismus. Bis heute brandaktuell" - zu diesem gerade heute hochbrisanten Thema plante das der Arbeiterbewegung verpflichtete Willi-Dickhut-Museum aus Gelsenkirchen am 23. April in der Wuppertaler "Färberei" eine Veranstaltung im Rahmen des Engels-Jahres.

Von Willi Dickhut Stiftung e.V.
Engels-Veranstaltung mit Gabi Fechtner findet auf jeden Fall (später) statt
Der junge Friedrich Engels im Jahr 1840 (Foto: gemeinfrei)

Das Willi Dickhut Museum hat diese Veranstaltung am gestrigen 16. April wegen der anhaltenden Corona-Krise verschoben.

 

Denn es sei für die kommenden Wochen aus gesundheitlichen Gründen nicht zu verantworten, einige Hundert Menschen in einem Raum zu versammeln - unabhängig von den neuen staatlichen Regelungen vom 15. April.

 

Die Wuppertaler "Färberei" als geplanter Veranstaltungsort hat den Veranstaltern zugesagt, dass die Veranstaltung zu einem späteren Zeitpunkt in ihren Räumen stattfinden kann. Das Museum bedauert die Verschiebung sehr. Zum einen, weil sie selbständig durchgeführt werden sollte gegen ihren antikommunistisch begründeten Rauswurf aus dem Engels-Programm der Stadt Wuppertal. Das Museum protestierte damals in einem offenen Brief an die Stadt: "Des Kommunisten Friedrich Engels darf jeder gedenken - außer er ist Kommunist."

 

Zum anderen, weil die gegenwärtige Verflechtung von Weltwirtschafts- und Corona-Krise revolutionäre Antworten herausfordert - wie sie Friedrich Engels als Mitbegründer des wissenschaftlichen Sozialismus entwickelt hat und wie sie die Referentin Gabriele Fechtner auf die heutige Zeit angewandt hätte. Das Museum wird den neuen Veranstaltungstermin schnellstmöglich bekanntmachen.