Flüchtlingskinder aus Moria

Flüchtlingskinder aus Moria

„Krach schlagen für die Evakuierung der Flüchtlings-Camps“

Viele Organisationen, Verbände und Netzwerke fordern inzwischen, dass Flüchtlings-Camps aufgelöst und die Bewohner dezentral in Sicherheit gebracht werden - sowohl die Hotspot-Camps an den Grenzen Europas, als auch die Camps und Sammelunterkünfte in Deutschland.

Pressemeldung

"Solidarität International e.V." und der "Freundeskreis Alassa & Friends" schlagen gemeinsam phantasievolle, öffentlich sichtbare Aktionen am Tag der Ankunft der 50 Kinder vor, die von der Bundesrepublik aus Moria/Lesbos evakuiert werden. Sie sollen am Samstag ankommen. In vielen Städten finden dazu am Samstag, den 18. April, ab 17 Uhr, Aktionen statt!

 

„Wir werden diese Kinder öffentlich willkommen heißen und dies damit verbinden, dass wir deutlich machen: 50 evakuierte Kinder sind bei weitem nicht genug“, so Renate Radmacher und Ute Kellert für die Bundesvertretung von Solidarität International e.V.

 

Es geht um die Forderung, alle Hotspot-Camps in der Ägäis zu evakuieren, die Sammel-Unterkünfte und Camps in Deutschland aufzulösen und die Menschen dezentral und sicher unterzubringen – in Wohnungen, leerstehenden Hotels - um sie vor massenhafter, unkontrollierter Infektion zu schützen.

 

Die Aktionen werden unter strengster Einhaltung aller Schutzvorschriften stattfinden: „Zeigen wir, dass wir uns das Recht zu öffentlichem Protest nicht nehmen lassen und uns nicht damit abfinden, dass Geflüchtete in überfüllten Massencamps und in Sammelunterkünften eingesperrt und Herdenimmunitäts-Experimenten mit tödlichem Ausgang ausgesetzt werden! Solidarität ist unteilbar“, so Adelheid Gruber für den Freundeskreis Alassa & Friends weiter.