Frankfurt am Main

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Polizeigewalt gegen Flüchtlingsdemonstration

"#LeaveNoOneBehind – unter diesem Motto bildeten am Sonntag, den 5. April, hunderte von Aktivistinnen und Aktivisten eine Menschenkette am Frankfurter Mainufer", schreiben die Aktivistinnen und Aktivisten von Seebrücke.

Polizeigewalt gegen Flüchtlingsdemonstration
(foto: screenshot)

Weiter schreiben sie: "Mit der Aktion wollten sie auf die lebensbedrohliche Situation von Geflüchteten in den griechischen Lagern und an der europäischen Außengrenze aufmerksam machen und eine sofortige Evakuierung der Lager, sowie eine Aufnahme der Asylsuchenden in die EU-Staaten fordern.

 

Denn die Zustände in den Lagern gewährten laut Aussagen der Seebrücke-Aktivistinnen und Aktivisten keinen Schutz vor der drohenden Corona-Pandemie. Sie kündigten an, sich während der Aktion an einen Sicherheitsabstand von mindestens zwei Metern zu halten und außerdem Schutzmasken und Handschuhe zu tragen."

 

Trotz der korrekten Einhaltung aller virologischen Sicherheitsmaßnahmen, ging die Bereitschaftspolizei mit voller Härte, aggressiv und gewalttätig gegen die absolut friedlichen und disziplierten Demonstrierenden vor.

 

 

Die MLPD erklärt sich solidarisch mit den Flüchtlingsaktivistinnen und -aktisten und fordert die Bestrafung der Verantwortlichen für diesen Polizeieinsatz sowie der beteiligten Gewalt ausübenden Beamten. Zur Zeit gibt es gerade in der Flüchtlingssolidarität bemerkenswerte Initiativen - kein Wunder wird unter dem Deckmantel der Corona-Krise die Flüchtlingspolitik verschiedener Regierungen extrem verschärft. Nicht nur die Seebrücke ist aktiv. Die Hilfsorganisation Solidarität International hat einen Solidaritätspakt mit dem Flüchtlingscamp Moria geschlossen.

 

Hier der Solidaritätspakt zwischen der Selbstorganisation der Flüchtlingen sowie griechischen Bewohner auf Lesbos/Griechenland im Lager Moria und Solidarität International als PDF-Datei