REBELL-Aufruf

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Zum Klimaaktionstag von Fridays for Future am 24. April

Für den 24. April ruft die Jugendumweltbewegung "Fridays for Future" zum Online-Protest unter dem Motto „#NetzstreikfürsKlima“ auf. Der Jugendverband REBELL schreibt dazu:

Jugendverband REBELL
Zum Klimaaktionstag von Fridays for Future am 24. April
Eines der Schilder der Darmstädter Rebellen (rf-foto)

Der REBELL wird sich weiter zusammen mit vielen Jugendlichen an den Aktionen von "Fridays for Future" (FFF) beteiligen und diese Bewegung stärken - entgegen ihrer Demontage durch die Führung, die die regelmäßigen Protestaktionen auf der Straße faktisch eingestellt hat.

 

Lasst uns insbesondere dafür sorgen, dass die kapitalismuskritische Richtung in FFF am morgigen Aktionstag unübersehbar wird! Ihr könnt mitmachen unter www.fridaysforfuture.de → Menü → #Netzstreik. Dort könnt ihr Bilder von euren Plakaten hochladen.

 

Organisiert den Protest in der Nachbarschaft und malt Plakate. Entwickelt Forderungen für konsequenten Umweltschutz, gegen die undemokratischen Versammlungsverbote, für das gemeinsame Auftreten am 1. Mai, für die Bewegung „Gib Antikommunismus keine Chance!“ Schickt eure Bilder und Forderungen auch an geschaeftsstelle@rebell.info!


Der REBELL Darmstadt war bereits fleißig und hat uns Fotos von seinen Schildern geschickt: Sie nehmen sich vor, mir zwei Leuten durch die Stadt zu laufen und unsere Forderungen mit Kreide auf den Boden zu malen. Auch bei den Balkondemos wird das zum Thema gemacht!


Unser Protest gehört aber natürlich auch wieder auf die Straße. Das fordern bundesweit immer mehr Aktivisten von FFF. Die selbsternannte bundesweite OrgaGruppe stellt sich dabei selbst ins Abseits. Luisa Neubauer, von den Medien zum Gesicht der Bewegung stilisiert und selbst Mitglied der Grünen, sagt: „Von der Regierung können wir lernen, wie man eine Krise managt.“ Den Jugendlichen von FFF und Seebrücke in Frankfurt am Main, die am 5. April brutaler Polizeigewalt ausgesetzt waren, verweigert sie die Solidarität. Man sei ja selbst Schuld, wenn man jetzt demonstriere.

 

Eine solche Kapitulation vor der Einschränkung der Versammlungsfreiheit ist inakzeptabel. Die Unternehmerverbände planen bereits für die Zeit nach Corona. So fordert der Lobbyverband der Autoindustrie, der VDA, die Verschiebung der geplanten Umweltauflagen.

 

Schluss mit den Einschränkungen der Versammlungsfreiheit – Demos mit Abstand und Mundschutz sind nachweislich verantwortbar möglich. Sie sind keine Gefahr für die Gesundheit, sie sind dringend geboten im Kampf für echten Gesundheitsschutz und die Rettung der Umwelt! Nutzen wir den 1. Mai, um das gemeinsam mit den Arbeiterinnen und Arbeitern durchzusetzen.