Kleinarbeit

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„Das meint ein BP-Arbeiter“

Mit 12.500 Mund-und Nasenschutzmasken für Gelsenkirchener Krankenhäuser versucht sich BP zu profilieren. Im Betrieb sollen die Kollegen weiterhin auf engstem Raum zusammenzuarbeiten.

Korrespondenz aus Gelsenkirchen
„Das meint ein BP-Arbeiter“
Der Einsatz vor BP (rf-foto)

Dazu ein BP-Arbeiter: „Draußen sollen wir unsere Freunde nicht mehr besuchen können, Abstand halten und Schutzmasken tragen. Hier im Betrieb ist das gar nicht möglich. Da stimmt doch was nicht.“

 

Die Produktion - sprich: der Profit - muss gesichert werden, da spielt die Gesundheit der Belegschaft von BP in Gelsenkirchen nur eine untergeordnete Rolle. Diese Denkweise der Unternehmensführung haben wir mit unserem Infostand zum Sofortprogramm der MLPD gegen die Corona-Krise, den wir in der letzten Woche vor BP aufgebaut haben, ebenfalls erfahren können.

 

Unsere Methode mit einer Abreißmöglichkeit unseres Sofortprogramms war eine gute Idee, die auch von einigen Kollegen bewusst genutzt wurde. Dass rund 50 Prozent der ein- und ausgehenden Kolleginnen und Kollegen ein Exemplar nahmen, zeigt ein gewachsenes Interesse an den Positionen der MLPD zu dieser gesellschaftlich wichtigen Frage.

Für einen Infostand haben wir folgende Maßnahmen entwickelt:

  1. Aufstellen eines Plakatständers mit dem Sofortprogramm der MLPD gegen die Corona-Krise
  2. ein Zeitungskorb mit Rebell-Magazin und Rote Fahne-Magazinen
  3. am Zeitungskorb haben wir das Flugblatt zum Sofortprogramm gelocht und mit einem Kabelbinder am Zeitungskorb befestigt, so dass es wie ein Abreißkalender zu handhaben ist. Der Korb kam auf einem Klappstuhl.