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Das System ist unheilbar krank

Auch religiöse Menschen machen sich weitreichende Gedanken darüber, was wir aus der sogenannten „Corona-Krise“ lernen müssen und worauf wir hinarbeiten müssen.

Korrespondenz aus Stuttgart
Das System ist unheilbar krank
Die Corona-Krise regt zum Nachdenken über den Kapitalismus an (grafik: Lightspring, shutterstock 1658915128))

Saarbrücken, Trier, Koblenz: Eine gemeinsame Projektgruppe der Katholischen ArbeitnehmerInnen-Bewegung, der katholischen Friedensbewegung Pax Christi und des Ökumenischen Netzes Rhein-Mosel-Saar solidarisiert sich mit den Pflegekräften und fordert eine an die Wurzel gehende Umkehr der gesellschaftlichen Verhältnisse.

 

„Das System ist unheilbar krank“ stellt eine Projektgruppe von KAB und Pax Christi Trier sowie Ökumenischem Netz Rhein-Mosel-Saar fest und fordert „eine an die Wurzel gehende Umkehr der gesellschaftlichen Verhältnisse.“

 

Die Projektgruppe „Kapitalismus verstehen und überwinden“ unterstützt die Forderungen der Pflegekräfte und ihrer Gewerkschaft (ver.di): die Bereitstellung ausreichender Schutzkleidung – auch durch Zwang von Betrieben zur unverzüglichen Produktion; weiterhin eine steuerfreie Prämie von 500 Euro für alle Beschäftigten, die aktuell das Land am Laufen halten. Den Krankenhäusern müssen alle entstehenden Kosten beglichen werden. Das Fallpauschalen-System muss außer Kraft gesetzt und die Leitung der Krankenhäuser muss auf die Medizin und die Pflege übertragen werden. Auch im Reinigungsdienst der Kliniken muss dringend mehr Personal eingesetzt werden.