"App for Future"

"App for Future"

Antikommunistische Attacke auf "Fridays for Future"

Seit gestern gibt es von Fridays for Future die "App for Future“. Sie hat den Anspruch, eine „App für jeden, der mit der Klima-Bewegung in touch bleiben will“, zu sein. Tatsächlich ist sie aber eine antikommunistische Attacke auf die ganze Jugendumweltbewegung.

Von Jugendverband REBELL

Unter dem Button „Verhalten auf Demos“ heißt es: „Wir sind überparteilich. Das heißt wir sprechen uns nicht für oder gegen bestimmte Parteien aus.“ Nur wenige Zeilen später steht wörtlich „Ausschluss der MLPD“. Ein antikommunistischer Offenbarungseid!

 

So undemokratisch ist der Antikommunismus: Arrogant für sich in Anspruch nehmen, für „jeden“ zu sprechen, Marxisten-Leninisten aber ausschließen und diffamieren! Hier geht es um einen Richtungskampf in der Rebellion der Jugend.

Wer "missbraucht" die FFF-Bewegung?

Während die Polizei am 5. April Aktivisten von Seebrücke und FFF in Frankfurt verprügelt, stellt Luisa Neubauer fest: „Von der Regierung kann man lernen, wie man eine Krise managt“. Die selbsternannte BundesOrga verweigert bis heute die Solidarität. Der aggressive Antikommunismus dient dazu, diesen Kapitulationskurs durchzusetzen.

 

Die Rettung der Umwelt erfordert eine revolutionäre Überwindung des Kapitalismus. MLPD und REBELL stehen für den Kampf um den echten Sozialismus. In der App wird daraus, die MLPD würde versuchen, „Fridays for Future zu unterwandern, also zu missbrauchen“. Missbrauch ist es, wenn versucht wird, den Kampf der Jugend in eine brave Unterstützung der Regierung umzuwandeln! Wer sich dafür hergibt, ist derjenige, der FFF „unterwandert“.

Wieder zu Protesten auf der Straße übergehen

Verteidigen wir die wahre Überparteilichkeit. Sie bedeutet sich von antikommunistischer Gängelung und Denkverboten freizumachen. Ganz in diesem Sinne arbeitet der Jugendverband REBELL weiterhin breit für eine breite FFF-Bewegung sowie in der antikapitalistischen Plattform "Change for Future" mit. Ganz in diesem Sinne rufen wir auf, von den aktuellen Netzstreiks wieder zu Protesten auf der Straße überzugehen. Am besten am 1. Mai, gemeinsam mit den Arbeiterinnen und Arbeitern. Rettet die Umwelt vor der Profitwirtschaft!