Gegen politische Nostandsmaßnahmen

Gegen politische Nostandsmaßnahmen

Trommeln für die Pflege

Am 20. April - gegen Abend - in Tübingen an der Steinlach: Eine Sambagruppe am Ufer.

Korrespondenz aus Tübingen

Fünf Leute trommelten mit Abstand und riefen dazwischen: "Pflege für Menschen und nicht für Profite!" Sie hatten zwei Transparente aufgehängt: "Leave no one behind, Daseinsvorsorge statt Profite" und "Pflegekräfte vergolden statt veheizen". Viele Passantinnen und Passanten blieben stehen, hörten zu, klatschten, Kinder wiegten sich im Takt.

 

Es dauerte nicht lange, bis eine Polizeistreife auftauchte. Sie redeten kurz, die Gruppe trommelte weiter. Gerade, als die zweite Streife ankam, packte sie ein.

 

Nach tagelangen kritischen Leserbiefen zur Auflösung des Friedensspaziergangs am Ostersamstag, auch nachdem die Bußgeldbescheide aufgehoben wurden, und nun nach den verschiedenen BVG- Urteilen, ist die Stadt wohl vorsichtiger geworden. Gut so! Diese Aktion machte Mut und gute Laune!