Sindelfingen / 1. Mai

Sindelfingen / 1. Mai

Daimler-Arbeiter: Es gibt keinen sozialverträglichen Arbeitsplatzabbau

Unter strikter Einhaltung der Corana-Schutzmaßnahmen und unter dem wachsamen Auge des Ordnungsamts und aus Polizeimannschaftswagen heraus, verlief die Mai-Kundgebung in Sindelfingen kämpferisch und erfolgreich ohne jegliche Störungen oder Beanstandungen. Unter anderem gab es Infotische mit Flyern etc.

Korrespondenz
Daimler-Arbeiter: Es gibt keinen sozialverträglichen Arbeitsplatzabbau
Engagierte Reden in Sindelfingen (rf-foto)

Mehrere Kurzreden der Internationalen Automobilarbeiterkonferenz (IAC), von Attac, der MLPD, dem Frauenverband Courage, sowie Migranten prägten die Kundgebung. Außerdem gab es einen spannenden Bericht über Venezuela. Leiharbeiterkollegen und Kollegen von Daimler Sindelfingen meldeten sich ebenfalls zu Wort. Besonders auffällig war der Beifall bei den Beiträgen von Mitgliedern der Daimler-Belegschaft. So sprach ein Kollegen aus dem Werk über das Thema: „Es gibt keinen sozialverträglichen Stellenabbau“. Außerdem besprach er die aktuellen Krisen, den Kampf um die Arbeitszeitverkürzung und für das Streikrecht.

 

Ebenso erhielt die Kurzrede eines Daimler-Rentners viel Beifall, der das Massenmobbing des Vorstands anprangerte. Diese beiden Beiträge stießen auf offene Ohren der 80 direkten Teilnehmer, sowie von 20 bis 30 umstehenden Menschen. Erwähnenswert war die aktive Teilnahme von Freunden der Linkspartei, nachdem der Kreisvorstand eine Teilnahme ablehnte.