Wolfsburg

Wolfsburg

Kundgebung auch in der VW-Hochburg

Auf Initiative von zwei Einzelpersonen der Umweltgewerkschaft und der Linkspartei gab es auch in Wolfsburg vor dem Rathaus eine 1. Mai-Kundgebung.

Korrespondenz

Obwohl manche Mitglieder der Linkspartei der Meinung waren, es sei besser, wegen Corona auf die Aktion zu verzichten, und obwohl die örtlich Presse den Veranstaltungshinweis nicht brachte, kamen kurzfristig rund 20 Leute. Auch die örtliche IG Metall hatte die Teilnahme verweigert, unter dem Vorwand, dass ab 11 Uhr die Internetübertragung des DGB startet!

 

Wir sangen gemeinsam Arbeiterlieder und Vertretern der Umweltgewerkschaft, Linkspartei, Solid, MLPD, GEW und der VVN hielten offensive und aufmunternde Redebeiträge.


Der MLPD-Vertreter sprach zur Bewegung „Gib Antikommunismus keine Chance“, da in Wolfsburg immer wieder antikommunistische Gerüchte über die MLPD verbreitet werden. Der Antikommunismus richtet sich nicht nur gegen die MLPD, sondern soll die Arbeiterbewegung und andere Bewegungen spalten und vom Kampf abhalten.

 

Die MLPD ist zum Beispiel die einzige Partei, die den Kampf der Sitech-Arbeiter gegen ihre Entlassung voll und ganz unterstützt und die Kollegen berät. Genau das will der Antikommunismus verhindern. Unter „erschwerten Bedingungen“ verkauften wir das Rote Fahne Magazin und gaben MLPD-Maiaufrufe sowie andere Flugblätter weiter.