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Frage des Corona-Ursprungs heiß diskutiert

Die Frage nach dem Ursprung des SARS CoV-2 gehört zu den am meisten diskutierten Fragen im Diskussionsforums "Corona-Krise = Kapitalismus-Krise?".

Moderatorenteam des Diskussionsforums
Frage des Corona-Ursprungs heiß diskutiert

"Es ist gut, dass hier auch kontrovers diskutiert wird. Aber dabei muss die solidarische und sachliche Streitkultur gewahrt werden", schreibt Jörg Weidemann, einer der Moderatoren des Diskussionsforums und Mitglied im Zentralkomitee der MLPD, in einem Beitrag vom 27. April.

 

Er kritisiert, "dass sich in einzelnen Beiträgen ein personifizierender, subjektivistischer und rechthaberischer Diskussionsstil breit gemacht hat". Und er weist selbstkritisch darauf hin, dass die Moderation hier früher hätte eingreifen müssen:

 

"So wenn unterstellt wurde, nur weil man die These vom künstlichen Ursprung kritisiere, würde man auch gleich „Wissenschaftler verteidigen, die ... die Menschheit an den Rand des Abgrunds bringen.“ Oder wenn Befürwortern der These unterstellt wird, sie würden “eklatant gegen jede Objektivität der Betrachtung verstoßen“.

 

Andere Feinde einer wissenschaftlichen Streitkultur im Forum sind Spekulation, positivistische Darstellungen oder auch das Reagieren auf das Durcheinander im regierungsamtlichen Krisenmanagements, Panik oder Herunterspielen der Gefahren als Wirkung der Meinungsmanipulation.

Auf dem momentanen Stand ...

Zu beachten ist, dass es auf dem momentanen Stand der Forschung in diesem Forum nicht möglich ist, die Frage, ob SARS CoV-2 einen künstlichen Ursprung hat, oder nicht, abschließend und mit Gewissheit zu beantworten.

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Worum es geht, ist eine dialektisch-materialistische Auseinandersetzung. So soll sie für uns alle eine Anleitung sein, wie man auch künftig an die Beurteilung der Frage des Ursprungs des Virus und andere Fragen herangeht. Das heißt, dass wir von unseren Grundlinien ausgehen, kritisch-selbstkritisch und schöpferisch argumentieren. Willi Dickhut schrieb im REVOLUTIONÄREN WEG 24 „Die dialektische Einheit von Theorie und Praxis“:

 

„Die dialektische Analyse stellt sich die Aufgabe, durch Untersuchung der vielfältigen Erscheinungen in Natur und Gesellschaft, ihrer inneren Widersprüchlichkeit, ihrer Entwicklung und ihres Zusammenhangs die Grundlagen und Gesetzmäßigkeiten dieser Erscheinungen herauszufinden. Je besser es gelingt, mit Hilfe der Untersuchung bereits gewonnene Erkenntnisse zu konkretisieren, bisher unbekannte Besonderheiten und Seiten herauszukristallisieren und genauere, feinere Begriffe zu entwickeln, um so wahrheitsgetreuer findet eine Widerspiegelung der objektiven Wirklichkeit statt.“ (S. 314)

Bisher kann man die Diskussion so zusammenfassen:

Es gibt ernsthafte Indizien dafür,

 

- dass SARS CoV-2 durch eine Zoonose (Anpassung) vom Tier auf den Mensch übergesprungen ist, was durch die internationale Umweltkrise begünstigt wurde,


- oder dass das Virus gentechnisch manipuliert wurde, eventuell als Produkt der Biowaffenforschung.

 

Bisher wurden folgende Haupt-Argumente für den künstlichen Ursprung genannt:

- Hinweise auf eine eingebaute Gensequenz aus dem HIV-Virus.

- Das Vorhandensein eines Hochsicherheitslabors am Ort des wahrscheinlichen Ursprungs (Wuhan / China).

- Artikel von Wissenschaftlern, u.a. aus diesem Labor, die von der Herstellung eines hochgefährlichen Coranavirus berichten.

- Die Erfahrungen mit früherer Biowaffenforschung.

 

Für die natürliche Entstehung durch Anpassung (Zoonose) spricht u.a.:

- Durch die Einschränkung der Artenvielfalt unter der Suche der Viren nach neuen Wirten nehmen solche Zoonosen zu.

- Die profitorientierte Landwirtschaft mit Massentierhaltung, die solche Zoonosen begünstigen können, sowie die Virenverbreitung.

 

Ausgehend davon sollte man sich auf weitere, neue Argumente konzentrieren."

 

Soweit der Beitrag. Am besten gleich selbst mitdiskutieren im Forum