Eisenach

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Und es gab doch eine Demo!

Michael Lemm, DGB-Funktionär, verkündete zum Abschluss auf seiner Kundgebung: "Es wird heute keine 1. Mai-Demonstration stattfinden, alles andere wäre unverantwortlich." Trotz großer Bemühungen des Internationalistischen Bündnisses kam eine Zusammenarbeit nicht zustande.

Korrespondenz

Kurz danach startete eine echt kämpferische Auftaktkundgebung des Internationalistischen Bündnis und eine Demo mit Liedern, mit Parolen, mit Ansagen, Transparenten, Fahnen und ordentlich Disziplin, um den Gesundheitsschutz zu gewährleisten.

 

Es folgte eine 1.-Mai-Kundgebung mit Spendensammlungen, Petitionsunterschriftensammlung, Literaturangebot, breiter demokratischer Basis und dem offenen Mikrofon. Der Eisenacher Oberfaschist und Demagoge Patrick Wieschke wurde, als er auftauchte, gebührend empfangen und nach Hause geschickt. Der Antifaschistische Kampf gehört zur kämpferischen Arbeiterbewegung wie der Kampf um die aktuellen Tagesforderungen der Arbeiter und ihrer Familien, für den konsequenten Umweltschutz und der Kampf für eine bessere Welt, die für manchen von uns nur im Sozialismus verwirklicht werden kann.

 

Allen Widrigkeiten zum Trotz, der verschäften Reaktion nach innen, mit dem anfänglichen Versammlungsverbot in ganz Thüringen in Verbindung mit der der Propaganda der vermeintlichen Gesundheitsgefahr für die Teilnehmer waren auf der Demo über 20 Teilnehmer und auf der Kundgebung zeitweise bis zu 40 Zuhörer und verschiedenste Redner. Stark polarisierend wirkt immer noch die Flüchtlingssolidarität gegenüber dem von Hetzern verschiedenster Fasson geschürten Sozialneid und Nationalismus, der nur zur Spaltung der Arbeiter dient.

 

Gib Antikommunismus keine Chance!