Oberhausen

Oberhausen

Antikommunistischer Eklat

In Oberhausen hat eine Mai-Kundgebung mit etwa 100 Teilnehmern stattgefunden.

Korrespondenz

Zu Recht wiesen einige Redner darauf hin, dass mit dieser Kundgebung das Versammlungsrecht durchgesetzt wurde. Die ebenfalls beantragte kurze Demonstration wurde jedoch nicht genehmigt. Während der Moderator in seiner Anmoderation sogar einen „revolutionären 1. Mai" ankündigte, konnten sich im Bündnis antikommunistische, trotzkististische antideutsche Kräfte durchsetzen, die MLPD auszuschließen. Sie ließen trotz freier Plätze die MLPD und die Montagsdemo nicht auf den Platz und entblödeten sich nicht, den bürgerlichen „Violetten" Zutritt zu gewähren, nachdem uns vorher erklärt wurde, der Platz wäre voll. Dieses Vorgehen stieß auf Kopfschütteln und Kritik von im Bündnis beteiligten Kräften. So entschuldigte sich der Kreissprecher der Linkspartei bei MLPD-Genossen ausdrücklich für diesen Vorgang. Mit vielen Fahnen und Plakaten trat die MLPD dennoch unübersehbar auf, was von allen Teilnehmern aufmerksam registriert wurde.