Antikommunismus

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Youtube beteiligt sich an "heiliger Hetzjagd"

Wie "Rote Fahne News" berichtet hat, zensiert Youtube den ersten Film der Filmreihe „Dem ANTIKOMMUNISMUS keine CHANCE“, der den Titel „Heilige Hetzjagd gegen den Kommunismus“ trägt, indem ihm eine Altersbeschränkung auf 18 Jahre auferlegt wurde. Damit kann er im Youtube-Kanal der MLPD nur noch von angemeldeten Youtube-Benutzern angeschaut werden. (1)

Von pib
Youtube beteiligt sich an "heiliger Hetzjagd"

Der Einspruch dagegen wurde inzwischen abgelehnt. Ein Begründung dafür gab es nicht, sondern lediglich die lapidare Aussage: „Nach eingehender Prüfung sind wir zu dem Schluss gekommen, dass dein Video nicht für jedes Publikum geeignet ist.“ Dabei liegt laut Youtube ausdrücklich kein Verstoß gegen die Community-Richtlinien vor.


Zu den Kriterien für Altersbeschränkung steht in den Youtube-Richtlinien:
• Schädliche oder gefährliche Handlungen, die Minderjährige nachahmen könnten
• Nicht jugendfreie Themen in Familieninhalten: … wie Gewalt, Sex oder Tod
• Vulgäre Sprache

Kritik reaktionärer Gewalt nicht erlaubt?

Jetzt darf man sich selbst aussuchen, gegen was hier angeblich verstoßen wurde. Während wohl kaum jemand eine Szene mit nicht jugendfreiem Sex oder vulgäre Sprache darin entdeckt hat, gibt es tatsächlich kurze Szenen, in denen die Gewalt der herrschenden Klasse zu sehen ist; so zum Beispiel in einem Gemälde wo ein Sklaventreiber einen Sklaven verprügelt (1:10 min).


„Bei Lehrinhalten mit Gewaltdarstellungen muss der pädagogische Kontext in den Bildern oder Audioinhalten des Videos selbst ersichtlich sein“, sagt eine Youtube-Erläuterung. Klarer als in diesem Video kann man aber den „pädagogische Kontext“ kaum darstellen, nämlich Gewalt als Ausdruck der Klassenherrschaft. Solche „Kontexte“ herzustellen, möchte aber Youtube Jugendlichen wohl nicht erlauben.

Reaktionäre Gewalt in allen Facetten bei Youtube

Auffällig ist, dass es auf Youtube ansonsten eine ganze Reihe von Videos mit expliziter Darstellung grausamster Gewalt gibt – ohne jede Alterbeschränkung! Beispiele sind Videos über Foltermethoden im Mittelalter oder eben auch über Bestrafungen von Sklaven – oft ohne jeden Kommentar und „pädagogische Kontext“.


Was Youtube unter „schädliche oder gefährliche Handlungen, die Minderjährige nachahmen könnten“ versteht, sind offenbar die Jugendlichen, die gezeigt werden, wie sie etwa in Demonstrationen für ihre Zukunft kämpfen oder bei der Kulturrevolution im damals noch sozialistischen China sich gegen das Wiedererstarken von kapitalistischen Methoden engagieren. Das ist Antikommunismus in Reinkultur!

MLPD wird das keinesfalls so stehenlassen

Das sogenannte "Netzwerkdurchsetzungsgesetz" wurde gemacht, um angeblich vor allem faschistische und ultrareaktionäre Hasspredigten aus dem Netz zu verbannen. Kein Problem hat Youtube aber offenbar mit Videos von faschistoiden bis faschistischen Reden, die zu Gewalt gegen Flüchtlinge aufrufen.

 

Die MLPD wird das auf keinen Fall so stehenlassen. Und der Film kann weiterhin eingebettet in die MLPD Homepage ohne Altersbeschränkung angesehen werden.