Stralsund

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15 starke Kämpferinnen und Kämpfer begehen den 1. Mai

In Stralsund nahmen heute 12 bis 15 Personen an der sehr kleinen Maiveranstaltung am Gewerkschaftshaus auf dem Alten Markt teil. Dabei mussten wir laut Ordnungsbehörde Gesichtsschutz tragen.

Korrespondenz
15 starke Kämpferinnen und Kämpfer begehen den 1. Mai

Da die Polizei selbst das nicht tat, wurde es jedoch auch von uns als Redner vernachlässigt. Als Vertreter der MLPD eröffnete ich diese kleine Veranstaltung mit einer Begrüßungs- und Einstimmungesrede. Es sprachen noch drei weitere Teilnehmer aus Linkspartei und Umweltgewerkschaft.

 

Die Reden sprachen die ganze Bandbreite der aktuellen gesellschaftlichen Probleme in der Corona-Pandemie an. Dabei ging es um die vorrangige Aufgabe der Friedenssicherung, der Widersprüchlichkeiten in der Politik von Bundes- und Landesregierungen, um Kündigungen, Kurzarbeit, um Renten und um die Lage behinderter Menschen. Auch die Heuchelei mit der Flüchtlingspolitik, dem Ausblenden der Kriege und anderer Katastrophen.

 

Ein Freund erstellt aus den Aufnahmen einen Videobeitrag auf Youtube. Wir haben als "Mutbürger" gezeigt, den 1. Mai trotz alledem würdig zu begehen und zu sagen: Überwindet die lähmende Angst! Um unsere Interessen müssen wir uns schon selber kümmern und den Protest mutig auf die Straße unter Beachtung der Gesundheitsanforderungen zu bringen. Gesundheitsschutz ja, Maulkorb und Notstandsgesetze nein.