Tag der Befreiung vom Hitler-Faschismus

Tag der Befreiung vom Hitler-Faschismus

Der 8. Mai – eine absolute Niederlage für Alexander Gauland

Am 8. Mai scheiden sich die Geister, und das ist auch gut so! Es ist der Tag der Befreiung vom Hitler-Faschismus, der Tag des Sieges der Roten Armee über die faschistische deutsche Wehrmacht. Und es ist der Tag der tiefsten Niederlage des Antikommunismus. Hitler, der ausgezogen war um „den Marxismus mit Stumpf und Stiel auszurotten“ hatte sich feige das Leben genommen – und das sozialistische Lager entstand, das bald ein Drittel der Menschheit umfasste.

Von fh
Der 8. Mai – eine absolute Niederlage für Alexander Gauland
(rf-grafik)

Alexander Gauland, Fraktionsvorsitzender der AfD im Bundestag, legt sich fest: Der 8. Mai sei ein „Tag der absoluten Niederlage“, ein „Tag des Verlustes“ und kein Feiertag. Damit identifiziert sich Gauland eindeutig und in widerlicher Art und Weise mit dem Hitler-Faschismus, weil nur dessen Niederlage absolut war.

 

Für die Völker der ganzen Welt war der 8. Mai der Tag der Befreiung, und er wird deshalb gefeiert – und in Deutschland? Jeder muss Farbe bekennen: Die MLPD, wie auch sehr viele Menschen, unter anderem die Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano, fordern, dass dieser Tag endlich ein gesetzlicher Feiertag wird. Gerade dieses Jahr bekommt der 8. Mai für viele Menschen eine besondere Aktualität - nach der Ministerpräsidentenwahl in Thüringen mit AfD-Stimmen, nach dem brutalen faschistischen Anschlag in Hanau. Auch unter Corona-Einschränkungen wird dieser Tag öffentlich würdig gefeiert, mit Kranzniederlegungen und kleinen Kundgebungen.

 

Dieser wachsende positive Bezug zum 8. Mai bringt Alexander Gauland auf die Palme. Erst bekommt er ausgerechnet auf Betreiben des Internationalistischen Bündnisses gerichtlich bescheinigt, dass sein Kumpan Björn Höcke „Faschist“ genannt werden darf. Das bringt die AfD auf Schlingerkurs zwischen scheinbarer Auflösung des faschistischen „Flügels“ und Spaltung der Partei. Dann erweist sich der „geniale Coup“ mit der Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen mit AfD-Stimmen als Schuss ins eigene Knie – die massenhaften antifaschistischen Proteste zwingen Thomas Kemmerich (FDP) zum Rückzug. Und dann noch die antifaschistische Welle nach dem brutalen Anschlag von Hanau, wo Björn Höcke noch peinlich versuchte, Spuren zu verwischen. Die AfD ist in Umfragen unter 10 Prozent gefallen. Dabei hatte sie sich doch gerade die Strategie verpasst, zur „Volkspartei“ werden zu wollen.

 

Jetzt vergisst Gauland vor lauter Panik seine guten Vorsätze für 2020, jeden Tag ein Kilo Kreide zu fressen. Sein Bedauern über die „absolute Niederlage“ des Faschismus wird nur noch schlimmer durch seine Versuche, sich aus der Affäre zu ziehen. Er heuchelt Verständnis dafür, dass die Insassen der Konzentrationslager von Befreiung sprechen. Will Gauland einen Faschismus ohne Konzentrationslager? Und dann kommt sein perfidestes Argument: Die Frauen, die von der Roten Armee vergewaltigt worden seien, würden den 8. Mai nicht als Befreiung sehen. Also die sozialistische Sowjetunion als „Tätervolk“ und Deutschland als Opfer? Es ist eine Frechheit, dass ausgerechnet dieser Mensch versucht, sich als Anwalt der Frauen aufzuspielen! Die AfD ist die Verkörperung der Frauenverachtung, ihre Vertreter sind fast ausschließlich ältere Männer.

 

Es gab im Zweiten Weltkrieg Millionen Vergewaltigungen, und jeder einzelne Fall ist unentschuldbar. Aber in der deutschen Wehrmacht waren Vergewaltigungen eine geduldete Waffe zur Demütigung der Völker, während solche Taten in der Roten Armee unter strengsten Strafen verboten waren – und auch entsprechend scharf geahndet wurden.

 

Ein Grund mehr, am 8. Mai öffentlich Flagge zu zeigen und diesen Tag zum „Tag der absoluten Niederlage“ für Gauland und die AfD zu machen!