Hattingen

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Drei Kranzniederlegungen und der 8. Mai als Feiertag

Das würdige Gedenken an den 8. Mai 1945 stand heute im Zentrum.

Korrespondenz
Drei Kranzniederlegungen und der 8. Mai als Feiertag
Foto: RF

Wir begingen den Tag der Befreiung mit drei Kranzniederlegungen am Rathaus, der Gedenkstätte für ermordete sowjetische Zwangsarbeiter auf dem Kommunalfriedhof und in der Gebläsehalle der früheren Henrichshütte, heute Hochofenmuseum.

 

Die Gedenk-Aktionen waren mit eindrücklichen Berichten über die faschistische Barbarei und der Würdigung des Widerstands antifaschistischer Kräfte verbunden. Einhellig war die Forderung nach dem 8. Mai als bundesweitem Feiertag gegen Faschismus und Krieg.

 

Die Absage der geplanten Kundgebungen wegen der Corona-Krise durch das Antifa-Bündnis wurde in der Praxis teils aufgehoben. Vor dem Ratshaus waren fast zwanzig Antifaschisten versammelt, Kräfte aus SPD, DKP, Linkspartei, VVN/BdA, Courage, MLPD und anderen mit dem gebührenden Schutz und Abstand.

 

Die vorausgegangene 1. Mai-Kundgebung - auf Initiative der MLPD - macht derzeit in Hattingen Schule. Am Mittwoch belegte eine Kundgebung von Bankrottt bedrohter Hattinger Reisebüros den Untermarkt, heute die der Gaststättenbetreiber.