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Wolfgangs Langhoffs "Moorsoldaten": Ein bewegendes antifaschistisches Werk

Bereits 1935 schrieb Wolfgang Langhoff diesen Bericht über das Konzentrationslager Börgermoor.

Es war also eines der ersten Zeugnisse über die KZs, das auch ins Ausland gelangte. Gerade angesichts des 75. Jahrestages der Befreiung vom Hitler-Faschismus ist es ein wichtiges Zeitdokument! Besonders für die Jugend.

 

Wolfgang Langhoff, Schauspieler und Regisseur, nach 1945 Intendant am Deutschen Theater in Ost-Berlin, erzählt detailgetreu, wie er am 28. Februar 1933 wegen seiner Nähe zur KPD verhaftet, und dreizehn Monate in „Schutzhaft“, v.a. im KZ Börgermoor und im KZ Lichtenburg, genommen wurde. Danach gelingt ihm mit seiner Familie die Flucht.

 

In den Schulen ist das Lied die „Moorsoldaten“ - das deutsche antifaschistische Lied - schon länger nicht mehr auf dem Lehrplan. Das sollte eine Forderung der antifaschistischen Aufklärung und Aufarbeitung sein. In Wolfgang Langhoffs Bericht erfährt man seine Entstehungsgeschichte! Die KZ-Häftlinge waren sehr mutig und voller Lebensfreude.

 

Das Buch ist von Anfang im Sortiment des Verlag NEUER WEG – jetzt in der 11. Auflage. Wir bekamen die Rechte für die BRD, weil Willi Dickhut, einer unserer Hauptautoren, mit Wolfgang Langhoff gemeinsam im Börgermoor einsaß und sie auch beide Teil des illegalen kommunistischen Widerstands auch im KZ Börgermoor waren.

 

Das Buch kostet 16 Euro und ist bei People to People erhältlich