Gib Antikommunismus keine Chance!

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Lenin und die Pressefreiheit

Hubertus Knabe, ehemals Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen spuckt Gift und Galle gegen Lenin und alles, was er als politisch links sieht.

Von kd
Lenin und die Pressefreiheit

In einem Gastkommentar in der online-Zeitung Die Tagespost vom 3. Mai warnt er fortschrittliche Journalisten, “dass Lenin auch mit ihnen kurzen Prozeß gemacht hätte.“ Belege für seine dreiste Lüge über Lenin hat Herr Knabe nicht zu bieten – kann er auch nicht, da es sie nicht gibt. Typisch antikommunistische Fake-News!

 

Lenin setzte sich für breiteste Demokratie für die Massen ein, dazu gehörte auch die Entfaltung der Pressefreiheit. Das räumte unlängst auch Patrick Bahners ein, Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), die bisher nicht als besonders Lenin-freundlich aufgefallen ist. Er schrieb am 3. März; „Nach der Revolution vom Oktober 1917 haben die Sieger nicht einmal die bürgerlichen Zeitungen verboten“. Lenin trieb auch die Alphabetisierung der Bevölkerung und die Einrichtung eines Netzes von Kleinstbibliotheken voran, um jedem den Zugang zu Büchern und Zeitungen sicherzustellen.

 

Lenin kritisierte aber vehement den bürgerlichen Journalismus: „Blickt man in unsere Zeitungen, so kann man sich leicht davon überzeugen, wie übermäßig viel Platz wir noch den Fragen einräumen, die von der Bourgeoisie gestellt werden, Fragen mit denen sie die Aufmerksamkeit der Werktätigen von den konkreten praktischen Aufgaben der sozialistischen Umgestaltung ablenken will.“ (Lenin Werke, Bd. 27, S.195) Und Lenin entzog bürgerlichen Journalisten und Verlagsbesitzern die Pressefreiheit, wenn sie die Konterrevolution unterstützten. Das, was Herr Knabe als „kurzen Prozeß“ mit Journalisten bezeichnet, ist seine Greuelpropaganda. Offenbar macht er sich große Sorgen darüber, dass ein fortschrittlicher Journalismus wächst.

 

Mit der Aufstellung der Lenin-Statue vor der Horster Mitte wendet sich die MLPD deshalb gerade auch an Journalisten, gegen antikommunistische Hetze Standpunkt zu beziehen. Eine Spendenseite für die Lenin-Statue hat das Willi-Dickhut-Museum eingerichtet, auf www.betterplace.org/p77811. (Siehe dazu auch Rote Fahne News!) Jeder Euro für die Statue ist ein Beitrag gegen den Antikommunismus.