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Thyssenkrupp vor Liquiditätsproblemen

Mit den 17 Milliarden Euro aus dem Verkauf der Aufzugssparte wollte der Thyssenkrupp-Vorstand den Konzern sanieren. In einem Brief an die Beschäftigten schreibt der Vorstand jetzt: „Mittelfristig werden die Corona-bedingten Liquiditätsabflüsse aller Voraussicht nach dazu führen, dass der finanzielle Spielraum aus dem Verkauf des Aufzuggeschäfts weitaus geringer als ursprünglich angenommen sein wird.“ Da Thyssenkrupp traditionell stark abhängig von der Autobranche ist, hat der dortige Absatzeinbruch weitreichende Folgen. Die Weltwirtschafts- und Finanzkrise hat sich seit der ausgebrochenen Corona-Krise dramatisch verschärft. Die Konzernbelegschaften sind gut beraten, sich auf harte Auseinandersetzungen gegen die Abwälzung der Krisenlasten einzustellen.