Hamburg

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Punkt 20.30 Uhr ertönte die "Internationale"

Die bürgerlichen Medien blenden systematisch alle kämpferischen Initiativen zum Gedenken an den Tag der Befreiung aus.

Korrespondenz
Punkt 20.30 Uhr ertönte die "Internationale"
Flashmob in St. Pauli (rf-foto)

Wohl ist ihnen ein Dorn im Auge, dass viele dieser Aktionen den Tag als tatsächliche Befreiung feiern, dass gegen den antikommunistischen Mainstream die ausschlaggebende Rolle der sozialistischen Sowjetunion, der Roten Armee und die von Josef Stalin gewürdigt wird.

 

Eine und die größte dieser Aktionen war die Kundgebung von Hamburger Geschichts- und Kulturwerkstatt, Internationalistischem Bündnis, MLPD und weiteren Organisationen.

 

Am Abend des 8. Mai fand eine weitere bedeutende Aktion statt: Unter Freunden und Nachbarn war ein Flashmob in der Bernhard-Nocht-Straße in St. Pauli vorbereitet worden – ausdrücklich nicht über Facebook. Punkt 20.30 ertönte die „Internationale“ und es fanden sich weit über 100 Menschen auf der Straße ein. Es wurden antifaschistische Losungen, Schilder und Transparente hochgehalten, viele standen mit erhobener Faust da und, wer textsicher war, sang mit.

 

Diszipliniert löste sich die Aktion danach schnell wieder auf.