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8. Mai: Irinas Mutter war Rotarmistin

Die Hamburger Geschichts- und Kulturwerkstatt hatte sich vorgenommen, auf jeden Fall zum 75. Jahrestag der Befreiung vom Hitler-Faschismus eine angemessene Form zu finden.

Korrespondenz
8. Mai: Irinas Mutter war Rotarmistin
Die Mutter der Kollegin aus Lettland, die hier mit dem Lied "Kraniche" an die gefallenen Sowjetsoldaten erinnert, kämpfte selbst in der Roten Armee (rf-foto)

Auf der Straße wurde am 8. Mai mit über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und hunderten Passanten und Besuchern im angrenzenden Park eine vielbeachtete Kundgebung beim Bahnhof Dammtor zwischen dem Platz des Deserteur-Denkmals und dem „Kriegsklotz“ durchgeführt. Die Initiative wurde außerdem getragen von der MLPD, dem Internationalistischen Bündnis und dem Frauenverband Courage.

 

Wir gedachten in würdiger Form mit vielfältigen Rede- und Kulturbeiträgen unter Beachtung der Corona-Schutzmaßnahmen. In der Begrüßungsrede hieß es: „In offiziellen Reden und Gedenken der Bundesregierung und des Hamburger Senats, ja sogar im Aufruf des DGB, fehlt jedes Wort über den heldenhaften Widerstand, aber auch über die großen Opfer der Kommunisten."

 

Gekommen waren ATIF, AGIF, ADHK, Courage, Freunde des „Flugzeugbauers“ mit Kollegen und Familienangehörigen von Airbus, MLPD, Umweltgewerkschaft, ein Aktivist vom VVN-BdA, Migranten aus Nicaragua.

 

Viele Reden betonten die großen Leistungen der sozialistischen Sowjetunion, deren Rote Armee die Hauptlast im Kampf gegen den Faschismus im II. Weltkrieg trug. Der Beitrag der MLPD legte Wert darauf, dass der Kampf gegen Faschismus und ungerechte Kriege die revolutionäre, sozialistische Perspektive braucht.

 

Irina, deren Mutter Rotarmistin war, gedachte mit dem bewegenden Lied „Kraniche“ der gefallenen Sowjetsoldaten des II.Weltkriegs. Das Gedicht „Lob des Kommunismus“ von Bertolt Brecht sowie Lieder wie „Unsterbliche Opfer“ und „Jeder Traum“ von Ludwig Fürnberg - vorgetragen durch „Zukunftsmusik“ - gaben der Kundgebung einen bewegenden Rahmen. Mit der "Internationale" fand die Kundgebung ihren würdigen Abschluss.

 

Demgegenüber brachte es ndr-info tatsächlich fertig, am 9. Mai zu behaupten, dass es in Hamburg nur ein „virtuelles Gedenken“ gegeben habe!

 

Dieses Video mit Irinas Lied zu Beginn straft die Berichterstattung auf ndr-info Lügen