Corona

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„Die Arbeiterklasse, Covid-19 und der Wiedereröffnungsplan des Kapitalismus!“

Ein Mitglied de Arbeiter-Kommunistischen Partei des Iran hat "Rote Fahne News" die folgende Korrespondenz zukommen lassen: "Am 1. Mai 2020 war der Internationale Kampftag der Arbeiterklasse - aufgrund der Covid-19-Pandemie und der Quarantänepolitik - von zahlreichen Problemen im Produktionszyklus der kapitalistischen Welt geprägt.

Korrespondenz

Heute, drei Monate nach dem weltweiten Ausbruch von Covid-19, sind die kapitalistischen- und neoliberalen Systeme in ihren ausbeuterischen und profitablen Volkswirtschaften schwer getroffen.

 

Viele Regierungen haben sich jedoch inzwischen für die Quarantäne entschieden. Dennoch muss die Arbeiterklasse in den Großstädten weiterhin in den Fabriken arbeiten. Auf der anderen Seite sehen wir, dass die Konzerne und Investoren Arbeiter entlassen wollen, um ihre finanziellen und wirtschaftlichen Verluste zu verringern. In diesem Fall können wir einen ernsthaften Anstieg an Arbeitslosen sehen.

 

Arbeitslosigkeit und Inflation reichen den Anlegern nicht aus, um ihre wirtschaftlichen Verluste auszugleichen. Nachdem die kapitalistischen Regierungen Krokodilstränen über das Covid-19-Virus und die betroffenen Menschen vergossen haben, sprechen sie über kontrollierbare Wiedereröffnung der Betriebe und öffentlicher Einrichtungen. Diese Entscheidungen werden zahlreiche unwiederbringliche Folgen nach sich ziehen. Die Wiedereröffnung der Betriebe dient nur den wirtschaftlichen Gewinnen der Regierungen und ihren Investoren.

 

Am katastrophalsten würde sich das Virus bei einer Wiedereröffnung von Orten wie Kirchen und Moscheen verbreiten. Akteull sind religiöse Orte - wie etwa die Kaaba und der Vatikan - unter Quarantäne gestellt.

 

Die Wiedereröffnung öffentlicher Orte wie Religionsstätten, Zoos, Sportzentren und Fabriken ist die wichtigste Ebene der kapitalistischen und neoliberalen Regierungen, um mehr Geld zu verdienen. So gehen sie tatsächlich über Leichen, nur um mehr finanziellen Gewinn zu erzielen.

 

Dies ist die Zeit, in der sich politische Aktivisten gegen diese Politik der Wiedereröffnung aussprechen, die Menschen für mehr finanziellen Profit töten wird. Studentenbewegung, Frauenrechtsaktivitäten, Atheistengemeinschaften, Menschenrechtsorganisation und Arbeitergewerkschaften müssen hierbei eine wichtige Rolle spielen."

 

Anmerkung der Redaktion:

Die MLPD hat zum "Wiederanfahren" des sozialen Lebens und der langsamen Lockerung der Coronschutz-Bestimmungen einen anderen Standpunkt als der Autor. Für die MLPD ist es richtig, wenn unter Beibehaltung der Gesundheitsschutzmaßnahmen wie Maskenpflicht und Beibehaltung des Abstands Schulen vorsichtig wieder geöffnet werden, Sport - wo er kontaktlos möglich ist - wieder betrieben werden darf, Zoos und ähnliches wieder Besucherinnen und Besucher empfangen können. Soziale Interaktion ist für Massen wichtig und ein hohes Gut. So es unter Corona-Bedingungen möglich ist, sollte sie auch ermöglicht werden!