Automobilindustrie

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Nissan will sich auf USA, China und Japan konzentrieren

Ende Mai will der nach Toyota zweitgrößte japanische Autokonzern, Nissan, eine Neuausrichtung des Konzern bekannt geben. Wie vorab bekannt wurde, beabsichtigt der Konzern, sich künftig vor allem auf die Märkte USA, China und Japan zu konzentrieren und seine Aktivitäten in anderen Länder zu „straffen“. Das ist der Hintergrund für den unbefristeten Streik der Nissan-Kolleginnen und -Kollegen in Barcelona, die seit 4. Mai für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze kämpfen. Experten rechnen damit, dass sich die Zahl der bereits 2019 angekündigten Schließungen von weltweit 14 Werken erhöht. Davon sind mindesten 10 Prozent der Arbeitsplätze betroffen. Das Ganze findet statt in Abstimmung mit Nissans Partnern Renault und Mitsubishi.

 

Die 2. Internationale Automobilarbeiterkonferenz erklärte ihre Solidarität mit dem Kampf der Nissan-Arbeiterinnen und -Arbeiter.