Filmempfehlung

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"Queimada - Insel des Schreckens"

Wer sich auf spannende und eindrucksvolle Art ein Bild über die brutale Sklaverei in Mittelamerika in der Mitte des 19. Jahrhunderts machen will, wer sich mit dem mutigen Widerstand der schwarzen Sklaven solidarisieren will, für den ist der Filmklassiker "Queimada - Insel des Schreckens" einen Filmabend wert.

Von cg

In den Hauptrollen glänzen als Widersacher: Zum einen Marlon Brando als gerissener heimtückischer "Geheimagent" der englischen Krone namens William Walker (historisch ein berühmt-berüchtigter US-amerikanischer Söldnerführer zur Verteidigung der Sklaverei im Mittelamerika). Er hat den Auftrag, den Portugiesen die ertragreiche Zuckerinsel im Auftrag der Royal Sugar Company abzuluchsen.

 

Zum anderen Evaristo Márquez als José Dolores, charismatischer Anführer der Sklaven, die den Kampf gegen die Sklaverei und die Ausbeutung und Unterdrückung in welcher Form auch immer nie aufgeben - und dazu Lehren aus schmerzlichen Niederlagen ziehen.

 

1969 vor dem Hintergrund des Vietnamkriegs gedreht - auch heute hochaktuell bezüglich der Machenschaften des Imperialismus, der Skrupellosigkeit von internationalen Konzernen und dem gesetzmäßigen unzerstörbaren Widerstand der Massen ...

 

Der Film kann bei der Willi Dickhut Bibliothek ausgeliehen werden (Regie: Gillo Pontecorvo, Dauer: ca. 108 Minuten)