Nordhausen

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Hoffnungsvoller Start für konstruktive Zusammenarbeit linker Kräfte

In Nordhausen konnten wir diesen Tag der Befreiung gemeinsam mit der Aktion Oder-Neiße-Friedensgrenze, einem Mitglied der Linkspartei und der MLPD vorbereiten. Am Ende des Tages hatten wir bei schönstem Wetter auf dem Ehrenfriedhof mit dem Denkmal für die gestorbenen Sowjetsoldaten einen Kranz und Blumen niedergelegt.

Korrespondenz
Hoffnungsvoller Start für konstruktive Zusammenarbeit linker Kräfte

Eine Antifaschistin mit über 80 Jahren erzählte bewegend von ihren Erinnerungen an diesen Tag im Jahr 1945.

 

Nach diesem Auftakt wendeten wir uns am Rathausmarkt mit kurzen Reden und Liedbeiträgen an die Menschen in Nordhausen. Die rund 15 festen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gestalteten bei Beachtung aller nötigen Schutzmaßnahmen eine schöne feierliche Kundgebung. In ihrem Verlauf über eineinhalb Stunden wirkte sie weit über unseren Kreis hinaus, immer wieder blieben Passanten stehen, lauschten den antifaschistischen Liedern oder den Wortbeiträgen.

 

Beschämend für die Linkspartei Nordhausens, dass ihr Kreis-und Stadtvorstand per Internet verbreitete, es werde kein offizieller Vertreter ihrer Partei an dieser Kundgebung teilnehmen. Eine Begründung – die eh keine Glaubwürdigkeit gefunden hätte – blieben sie schuldig. So bleibt ihnen die Verantwortung für eine antikommunistisch motivierte Spaltung der antifaschistischen Bewegung in Nordhausen überlassen. Alle Teilnehmer verurteilten dies einhellig und erklärten sich zum weiteren gemeinsamen Kampf für den Aufbau einer antifaschistischen Einheitsfront.