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VVN-BdA fordert Suspendierung der SEK-Führung

Das Sondereinsatzkommando der Dortmunder Polizei trainiert in Güstrow im fernen Mecklenburg-Vorpommern auf einem Schießstand der faschistoiden Gruppe „Nordkreuz“. Diese alarmierende Meldung musste vom Landeskriminalamt jetzt bestätigt werden. Am Raub von Munition bei Bundeswehr und Polizei zum Einsatz für den Tag „X“ sind auch Polizisten aus Nordrhein-Westfalen beteiligt gewesen. Sogenannte Prepper-Gruppen wie „Nordkreuz“ haben Todeslisten aufgestellt, um die darin verzeichneten Demokraten „weg“ zu machen. Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten fordert die sofortige Beendigung der Polizeikontakte in die faschistische und faschistoide Szene hinein. Der Fall muss gründlich aufgeklärt werden. Bis dahin sind alle SEK-Kräfte, die zu einem 550 km entfernten Schießstand fahren – offenbar um sich mit „Nordkreuz“-Leuten zu treffen - aus dem Dienst zu entfernen. Das forderte vorgestern am Freitag ein Sprecher der VVN-BdA Dortmund.