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Erster Erfolg im Kampf gegen die faschistischen „Steeler Jungs“

"Sobald die Faschisten wieder laufen, sind wir da und stellen uns dem entgegen“ - diese Versprechen löste das Internationalistische Bündnis am 18. Mai in Essen ein. Auf dem Kaiser-Otto-Platz, im Zentrum von Steele, organisierte es seine erste Protestkundgebung unter den Bedingungen der Corona-Pandemie, nachdem bekannt geworden war, dass die Faschisten an diesem Tag wieder durch den Stadtteil ziehen wollten. Zu Beginn der Corona-Krise mussten diese erfreulicherweise darauf verzichten.

Korrespondenz
Erster Erfolg im Kampf gegen die faschistischen „Steeler Jungs“
Faschisten wie den "Steeler Jungs" keinen Zentimeter (rf-forto)

Die Redner enthüllten unter anderem das offene Feiern faschistischer Symbole im Internet durch die „Steeler Jungs“ und griffen ihre feige Demagogie an: Ausgerechnet diese Antidemokraten geben sich den Anstrich, um den Erhalt des Grundgesetzes und der Freiheit besorgt zu sein. Dies ist Ausdruck der Krise der Faschisten seit den antifaschistischen Massenprotesten nach den Morden in Hanau.

 

Gleichzeitig versuchen sie auf den Zug der „Corona-Demos“ aufzuspringen, was ihnen an diesem Tag aber bis auf einzelne Teilnehmer offensichtlich nicht gelang. Trotz der langen Vorlaufzeit mobilisierten sie nur ihren harten Kern von 60 bis 80 Neofaschisten. Ein Redner von BIR-KAR wies auf den Zusammenhang zwischen Rassismus und Faschismus und der tiefen Wirtschaftskrise des Weltkapitalismus hin. Die MLPD-Vertreterin zeigte auf, dass die Krise des Kapitalismus längst alle Bereiche der Gesellschaft bestimmt. Es ist an der Zeit, sich ernsthaft mit der zukunftsweisenden Alternative zu dem ganzen Krisenchaos, dem echten Sozialismus, auseinanderzusetzen.

 

Zum wiederholten Male schauter der Gelsenkirchener „Reise-Kader“ der faschistischen Terror-Truppe „Die Rechte“, Henry Schwind, vorbei und versuchte, die Antifaschisten zu provozieren. Er wurde von der Polizei daran gehindert und bekam erneut eine Abfuhr. Außerdem hielt die Polizei diesmal die Faschisten auf dem Dreiringplatz fest und hinderte sie so daran, durch den Stadtteil zu ziehen. Ein erster wichtiger Erfolg der hartnäckigen Proteste!